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Schutz für Kopf und Rücken

Schwarzach - Wintersportler leben mitunter gefährlich. Allein im vergangenen Winter ereigneten sich auf Vorarlbergs Skipisten rund 4100 Ski- und Snowboardunfälle, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nach sich zogen.

Nach Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit erlitten dabei mehr als ein Fünftel der Verunglückten ein Schädel-Hirn-Trauma. Adolf Zoll, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Dornbirn und neuer ärztlicher Leiter der Vorarlberger Flugrettung appeliert deshalb an alle Wintersportler: „Schützen Sie sich und Ihre Kinder durch das Tragen eines Skihelms.” Schutzbekleidung wie Skihelme aber auch Rückenprotektoren als „Kinderkram” abzutun, kann sich als fataler Irrtum erweisen.

Selbst die beste Notfallmedizin kann laut Zoll nur die Folgeschäden einer schweren Kopfverletzung lindern. „Zerstörte Nervenzellen können nicht wiederhergestellt werden”, so Zoll. Nach Einschätzung des Mediziners könnten 85 Prozent aller schweren Kopf- und Gehirnverletzungen durch das Tragen eines Helms verhindert werden. Rechtzeitig zur Wintersaison bietet der ÖAMTC Skihelme für Kinder und Erwachsene an. Erstmals gibt es auch Rückenprotektoren. Die Schutzausrüstung entspricht nicht nur modernsten Sicherheitsstandards, sondern ist auch für schmale Haushaltsbudgets leistbar.

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