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Schulhöfe mit Videokameras überwachen?

Drogendealer sollen von Schulhöfen weggewiesen werden können. Für den Drogenfahnder Metzler ist dies unmöglich, er kann sich eine Überwachung der Schulhöfe mit Videokameras vorstellen.

Schutzzone vor Schulen

Vor Schulen soll in Zukunft der Drogenhandel deutlich erschwert werden. Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) hat kürzlich eine Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz vorgestellt.

Platzverweis” für Drogendealer

Damit soll es künftig möglich sein, 150 Meter vor Schulen, Kasernen, Kindergärten und sonstigen Gebäuden über einen Antrag bei der Sicherheitsbehörde über Verordnung eine Schutzzone einrichten zu lassen. So sollen Drogendealer von Schulen weggewiesen werden dürfen.

Drogenfahnder: Praktisch unmöglich

Eine Schutzzone vor einer Schule zu überwachen ist für die Exekutive praktisch unmöglich, so der Suchtgift-Chef in der Kriminalabteilung, Herbert Metzler. Das sei nicht nur wegen des Personalmangels ein Problem.

Dealer nicht als solche immer erkennbar

Die Dealer sind relativ mobil und nicht für jeden erkennbar, so Metzler. Die Gendarmerie werde vermutlich nicht die Möglichkeit haben, alle Schulen und deren Umkreis zu überwachen.

“Abschreckende Wirkung durch Videokameras”

Wenn schon eine Überwachung stattfinden soll, dann eine ordentliche, betont Metzler. Videokameras auf Schulhöfen hätten in mehreren Bereichen eine abschreckende Wirkung.

Gegen Brutalität unter den Schülern

Einerseits wären beweiskräftige Aufnahmen vorhanden, so Metzler. “Abgesehen davon könnte vielleicht auch etwas gegen die immer stärker werdende Brutalität an den Schulen unternommen werden”, hofft der Drogenfahnder. Wenn die Plätze mit Videokameras überwacht werden würden, würden eventuell Schüler davon abgehalten werden, andere Mitschüler anzugreifen.

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