Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Schulglocke als Startsignal für Bauarbeiten

Bregenz - Die Bundesimmobiliengesellschaft führt an Vorarlberger Schulen während der Sommerferien rund 120 Einzelmaßnahmen in der Instandhaltung durch.

In Österreichs Schulen läuten die Glocken Anfang Juli zum letzten Mal. Doch sommerliche Ruhe kehrt deshalb nicht ein. Kaum sind nämlich Schüler und Lehrer aus dem Haus, beginnt die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die aufgrund des Schulbetriebs beanspruchten Gebäude wieder in Schuss zu bringen.

Österreichweit sind derzeit 41 Schul-Großprojekte (Neubauten & Generalsanierungen) mit einem Investitionsvolumen von rund 544 Millionen Euro in Ausführung oder Planung. Wobei die „Operation am lebenden Körper“, also der Umbau bei voller Nutzung, als Königsklasse  der Bauwirtschaft gilt. Das betrifft umso mehr den sensiblen Bereich der Schulen. „Um die Belastungen für Lehrer und Schüler während der Schulzeit so gering wie möglich zu halten, werden auch hier bestmöglich die aufwendigsten Arbeiten während des Sommers erledigt“, sagt  Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG.

Insgesamt besitzt die BIG etwa 680 Schulgebäude an rund 320 Standorten, die an das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vermietet sind. Das entspricht einer Gebäudefläche von rund 2,8 Mio. Quadratmetern. Die Abnutzung ist naturgemäß hoch, und die BIG ist als Eigentümer für die Instandhaltung verantwortlich. In diesem Bereich investiert die BIG im Jahr 2011 Österreichweit rund 80 Millionen Euro in ihre Schulen -  rund 80 Prozent davon in den Sommerferien. Hauptaugenmerk sind die Gebäudesicherheit, Brandschutz, E-Sicherheit sowie barrierefreie Erschließungen laut Behindertengleichstellungsgesetz. Während die Instandhaltungen ausschließlich Sache des Eigentümers sind, und daher auch von der BIG bezahlt werden, bedarf es bei Großprojekten vor Baubeginn eines unterschriebenen Mietvertrages. Die BIG finanziert also das Projekt und refinanziert sich nach Fertigstellung und Übergabe durch laufende Mieterlöse.  

Vorarlberg

In Vorarlberg ist die BIG Eigentümer von rund 14 Schulstandorten mit einer Gebäudefläche von mehr als 120.000 Quadratmetern, die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemietet sind.

Die BIG führt an Vorarlberger Schulen während der Sommerferien rund 120 Einzelmaßnahmen in der Instandhaltung durch. „Das entspricht einem Auftragswert von rund 1,8 Millionen Euro“, so BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Dabei werden vor allem Reparaturen an der Haustechnik, Maßnahmen in der E-Sicherheit und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.

Große Instandhaltungs-Einzelmaßnahmen in Bundesland Vorarlberg sind (Auszug):

Standort

Maßnahmen

Investitionen (gerundet)

Gymnasium Dornbirn Realschulstraße

Sanierung der Turnhalle, Aufstockung, Gebäudehülle

2,3 Millionen Euro

HTL Dornbirn

Haustechnik

400.000 Euro

HAK Bregenz

Sicherheitstechnik, E-Sicherheit

250.000 Euro

Aber auch bei Großprojekten sind die Schulferien eine Zeit, in der vor allem staub- und lärmintensive Arbeiten abgewickelt werden. Die größten Projekte in Planung und Ausführungsvorbereitung sind die Erweiterung des BG Bregenz/Gallusstraße mit einem Investitionsvolumen von rund 12 Millionen Euro und des BG Dornbirn in der Realschulstraße (3,5 Millionen). Erweiterung und Sanierung ist an der HAK Lustenau geplant (sieben Millionen Euro Investitionssumme).

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Schulglocke als Startsignal für Bauarbeiten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen