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Schülerganztagsbetreuung neu

Eltern befürchten Qualitätseinbußen bei Schülerganztags-betreuung. Am Herbst wird sie in Dornbirn in wesentlichen Punkten geändert. Eltern fühlen sich überrumpelt.

Laut Ingrid Benedikt, Stadtvertreterin der Grünen, stoßen die “Änderungen ohne Konzept“ bei vielen Müttern, davon 80 Prozent Alleinerzieherinnen, auf Ablehnung. So müssen Eltern ihre Kinder nun ein halbes Jahr im Voraus für bestimmte Tage anmelden. Sollten an gewissen Terminen, etwa in den Osterferien, zu wenig Kinder anwesend sein, müssen sie in die Betreuungsstätte Rohrbach wechseln. Bedauert wird, dass es keine Projekte mehr außer Haus gibt, obwohl diese für die Kinder eine große Bereicherung darstellten, weiß Benedikt. Außerdem wurde die Eingewöhnungsphase für Kinder, die das erste Mal in die Betreuung kommen, von drei Wochen auf zwei Tage verkürzt. Niemand weiß außerdem, wer dem neuen Betreuungsteam angehören wird. Gewünscht wäre auch eine männliche Bezugsperson.

„Völlig unverständlich ist, dass die Stadt in einem Brief nur die finanziellen Änderungen angekündigt hat“, kritisiert Benedikt die Informationspolitik des Rathauses. Das neue Rahmenkonzept sei nie im zuständigen Ausschuss der Stadtvertretung diskutiert, geschweige denn zur Abstimmung vorgelegt worden.

Entsprechend verunsichert sind die Mütter, wie einige Stellungnahmen zeigen. Annelies Bechter beklagt, dass sie durch die bisher bekannten Änderungen in ihrer Berufsausübung gravierend behindert wird. Karin Lebernegg wehrt sich, dass Kinder an Fenstertagen oder in den Semesterferien plötzlich tageweise in eine andere Einrichtung gehen müssen. Dies sei den Kindern nicht zuzumuten und von den Müttern nicht zu organisieren. Sezer Inan befürchtet eine Verschlechterung der Hausaufgaben-Begleitung, weil das Personal reduziert werde.

Die Mütter erwarten noch vor der Sommerpause einen Termin zur Aussprache. Ein Informationsabend im Herbst ist für sie zu spät.

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