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Schüler absolvierten Sozialpraktikum

Anna-Maria und Luca genossen das Spielen mit Lucas während der Praktikumswoche.
Anna-Maria und Luca genossen das Spielen mit Lucas während der Praktikumswoche. ©Janet Diem
Sozialpraktikum BG Lustenau

Lustenau. 39 Schüler des BG Lustenau sammelten eine Woche lang Erfahrungen in sozialen Einrichtungen.

Zur Stärkung der Sozialkompetenz absolvierten heuer erstmals die Schüler der fünften Klassen des BG Lustenau ein einwöchiges Praktikum in verschiedenen sozialen Institutionen ihrer Heimat- oder Nachbargemeinde. Dabei sollten die Jugendlichen in der Praxis erleben, wie es ist, mit Kindern, aber auch alten, kranken oder behinderten Menschen zu arbeiten. “Es handelt sich allerdings nicht um ein Berufsvorbereitungsprojekt, sondern geht vielmehr darum, dass die Schüler erfahren, was es bedeutet, Hilfe zu leisten. Gleichzeitig können sie Berührungsängste abbauen und eine Wertschätzung gegenüber den Menschen entwickeln, die betreut werden oder in den sozialen Einrichtungen tätig sind “, erläutert Pädagogin Veronika Bohle die Ziele des Projekts. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Mathias Moosbrugger betreut die Lehrerin die insgesamt 39 Schüler vor, während und nach der Projektwoche.

Fähigkeiten einsetzen

Obwohl die Teenager keine medizinisch-pflegerische oder pädagogische Ausbildung genossen hatten, konnten sie sich an ihrem Hospitationsplatz durchaus produktiv einbringen. Beispielsweise beim Spielen im Kindergarten, Reden oder Jassen mit den Bewohnern des Altersheims oder Lernen mit den Kindern der Schülertagesbetreuung. “Wichtig ist außerdem die Reflexion zum Schluss. Die Jugendlichen sollten nochmals darüber nachdenken, wie sie das Praktikum erlebt und welche Erfahrungen sie dabei gesammelt haben. Sie sollten sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden, vor allem aber erfahren, dass sie ihre Fähigkeiten zum Wohle anderer Menschen einsetzen können”, so Veronika Bohle. Die Sozialpraktikumswoche ist heuer noch ein Pilotprojekt, soll aber, laut Direktor Guntram Zoppel, in den folgenden Jahren möglichst fortgeführt werden.

Umfrage: Wie hat dir das Sozialpraktikum gefallen?

Das Praktikum ist eine gute Sache, da man den Umgang mit anderen Menschen lernt. Man kann wichtige Erfahrungen sammeln, die einem vielleicht später auch einmal zugute kommen, z.B. wenn man selbst Kinder hat oder die Eltern pflegebedürftig sind. Ich habe mir die Arbeit mit den Kindergartenkindern weniger anstrengend vorgestellt, das ist ein sehr intensiver Job.

Lucas Felder

Wir hatten in unserem Kindergarten zwei Praktikanten. Sie waren eine echte Bereicherung für uns. Sie spielten mit den Kleinen und gingen sehr fürsorglich mit ihnen um. Die Kinder wiederum freuten sich über die Abwechslung. Besonders die Buben haben es genossen, dass auch einmal männliche Betreuer anwesend waren.

Doris Isele

Ich finde es gut, dass wir Einblicke in soziale Einrichtung erhalten haben, da dieser Bereich oft übersehen wird. Die Arbeit mit den Kindern hat großen Spaß gemacht, ist aber auch sehr anstrengend. Ich sehe das Ganze nun aus einer ganz neuen Perspektive, da ich für die Kleinen verantwortlich war. Außerdem ist mir klar geworden, wie schwer es ist, Kinder dazu zu bringen, etwas Bestimmtes zu machen.

Dominik Gappmeier

Es war wirklich spitze, dass Lucas mit uns spielt hat, obwohl er ja schon so groß ist. Er kann mit den Bauklötzen ganz hohe Türme bauen und prima Fußball spielen. Er ist nämlich beim FC Lustenau. Die Woche mit ihm hat sehr viel Spaß gemacht. Es wäre schön, wenn er wieder einmal zu uns in den Kindi kommen könnte.

Roman Diem

 

 

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