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Schule im Zelt für die jüngsten Überlebenden

Für die jüngsten Überlebenden der Erdbebenkatastrophe in Italien ist es ein kleiner Schritt zurück in die Normalität: In einer Zeltstadt vor L'Aquila sollten am Donnerstag offiziell der Schulunterricht wieder beginnen.

Zur Einweihung der Zeltschule wollten Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Bildungsministerin Mariastella Gelmini anreisen.

In den Zeltstädten rings um die schwer verwüstete Abruzzen-Stadt L’Aquila wohnen etwa 33.000 der insgesamt 55.000 Italiener, deren Häuser beschädigt wurden oder die sich aus Furcht vor neuen Beben nicht mehr in ihre Wohnungen zurücktrauen. Unter ihnen sind zahlreiche Kinder.

Der Direktor des Zivilschutzes, Guido Bertolaso, erklärte, es handle sich lediglich um eine “teilweise Wiederaufnahme” des Schulunterrichts. Es werde noch einige Zeit dauern, bis andere Schulen entweder in den Zeltstädten oder in für sicher erklärten Gebäuden wieder ihren Lehrbetrieb aufnehmen könnten. Bildungsministerin Gelmini hat betont, kein Kind solle wegen des Bebens ein Schuljahr verlieren.

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