Schulbeginn auf der Großbaustelle

Die neue multifunktionale Halle bietet künftig genügend Platz für groß angelegte Projektarbeiten.
Die neue multifunktionale Halle bietet künftig genügend Platz für groß angelegte Projektarbeiten. ©VN/J. Schwald
Bludenz - 11 Millionen Euro teure Schulsanierung beendet Raumnot in der Landesberufsschule.

Trotz der derzeitigen Großbaustelle in und um das Schulgebäude kann in der Landesberufsschule Bludenz (LBS) das Unterrichtsjahr planmäßig gestartet werden. „Die Arbeiten im Theorietrakt konnten zum Glück rechtzeitig vor Schulbeginn abgeschlossen werden“, so LBS-Direktor Bertram Summer beim VN-Lokalaugenschein. Lediglich am Dach, wo sich künftig die Zentrale der neuen Lüftungsanlage der Schule befindet, muss noch einiges gemacht werden. „In rund drei Wochen sollte die kontrollierte Be- und Entlüftung funktionieren, danach muss das Dach noch verkleidet werden“, sagte der Schulleiter. Bis zu den Weihnachtsferien soll die Gerüstkonstruktion, die das Arbeiten am Schul­dach erst möglich macht, abgebaut werden können.

Auch im zweiten Schultrakt, der Labors, Kfz-Werkstatt sowie Technik- und Heizraum beherbergt, wird unterdessen unter Hochdruck gearbeitet. „Bis zur Fertigstellung der neuen Multifunktionshalle im März 2012 wird der Unterricht noch in den alten Räumlichkeiten abgehalten. Danach wird der Unterricht in den Neubau verlegt und die alten Klassen adaptiert“, freut sich Summer. „Wenn alles glatt läuft, kann die anberaumte Bauzeit von zwei Jahren unterschritten werden“, ist der Chef des Hauses glücklich über den zügigen Verlauf der Arbeiten.

Multifunktional

Neben der rund 5 Millionen Euro teuren Sanierung des Schulgebäudes ist Summer besonders auf den Neubau der rund 6 Millionen Euro teuren Multifunktionshalle stolz. Jahrelang hatte die Landesberufsschule mit Platznot zu kämpfen. Durch die Neuordnung verschiedener Ausbildungsberufe war die Schülerzahl an der LBS Bludenz von knapp 800 auf rund 1100 Auszubildende gestiegen. Dank des großzügigen Ausbaus ist nun ein Ende der Raumnot in Sicht. Doch nicht nur das.

„Bei der Planung und Umsetzung der Halle wurde im Besonderen auf die Multifunktionalität geachtet“, weiß der Schulleiter. So lassen sich etwa die Kfz-Hebebühnen auf 0-Niveau absenken und auch die Trennwände zwischen den einzelnen Hallen bzw. Labors sind modern gestaltet und demontierbar, sodass eine Nutzung für sämtliche technische Berufe gewährleistet ist. „Es wurde darauf geachtet, möglichst flexibel zu sein, um künftigen Entwicklungen begegnen zu können“, so Summer abschließend.

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