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Schulanfang: Vorfreude und Angst bei Erstklässlern

Bregenz - Der Schuleintritt ist ein aufregendes und prägendes Ereignis für Kinder. Eltern sollten ihre Kinder motivieren und auf das Neue vorbereiten. Ängste der Kinder sind meist das Ergebnis aus negativen Erzählungen der Eltern.
Schulpsychologin Maria Helbock im VOL Live-Interview

Eine Woche Ferien bleiben den Schülern in Vorarlberg noch. Gerade für Erstklässler ist es wichtig ein positives Klima zu schaffen und die Kinder so einzustellen, dass sie sich auf die Schule freuen. Aus der Beobachtung bei Geschwistern, Eltern oder älteren Kindern können Ängste entstehen. Wenn der Schulanfang negativ behaftet ist, passiert es leicht, dass sich bei den Kindern eine negative Einstellung einprägt. Der Schulanfang sollte Neugierde und Vorfreude wecken, aber nicht beängstigend sein. „Ängste nimmt man den Kindern am besten, indem man über die Sorgen der Kinder spricht und sie auch ernst nimmt. Erstklässlern muss man das Gefühl von Selbstständigkeit und Reife geben, sie sind ja schließlich so weit in die Schule einzutreten“, erklärt die Schulpsychologin Maria Helbock.

Rhythmus des Schulalltags

In der letzten Ferienwoche sei es wichtig die Kinder auf den Schulalltag vorzubereiten. Das beginnt mit dem Vorbereiten eines Arbeitsplatzes an dem sich das Kind wohlfühlt und auch Platz hat. „Es kann auch der Tagesablauf durchgespielt werden und eine Routine in diesen Ablauf gebracht werden, wenn der Tag beispielsweise mit einem guten Frühstück beginnt“, meint Helbock. Am wichtigsten sei es aber, eine allgemein positive Stimmung im Bezug auf die Schule aufkommen zu lassen.

Kinder nicht drängen

Hat die Schule begonnen, sollten Eltern Interesse am Tagesablauf der Kinder zeigen, sie aber nicht drängen sofort alles zu erzählen. „Wenn Kinder das Gefühl bekommen ernst genommen zu werden, kann man ihnen auch die Ängste nehmen“, betont die Psychologin. Die Schullaufbahn beginnt dann jedes Kind mit ganz persönlichen Startbedingungen. In einer Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern gelingt es am besten Schwierigkeiten früh zu erkennen und einzuschätzen.

Tipps der Schulpsychologen zum ersten Schultag

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