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Schülervertretung auf hohem Niveau

Vanessa Tabirca, Michaela Oppitz, Valentin Ledoldis, Aleksandar Marijanovic, Sebastian Ratz.
Vanessa Tabirca, Michaela Oppitz, Valentin Ledoldis, Aleksandar Marijanovic, Sebastian Ratz. ©Schülerunion
Bregenz/Hard. (hapf) Daniel Bösch war es vergönnt, die Schülerunion Vorarlberg in ihr 40. Bestandsjahr zu führen. Am 40. Landestag im Harder Pfarrzentrum legte er die Funktion des Landesobmannes nun in die Hände des 21-jährigen HAK-Bregenz-Absolventen Aleksandar Marijanovic. 

 Mit ihren rund 2.500 Mitgliedern ist die Schülerunion Vorarlberg die größte Schülerorganisation des Landes. Aus ihren Reihen rekrutieren sich immer wieder die Landesschulsprecherinnen und Landesschulsprecher. Allein bundesweit gehören 24 von 27 Landesschulsprechern der Schülerunion an. Entsprechend schlagkräftig zeigt sich die Schülerunion daher auch, wenn es gilt, Belange der Schülerinnen und Schüler zu vertreten.

Schülerunion hat gewichtiges Wort

In Vorarlberg stellt vor allem das Schülerparlament immer wichtige Weichen, wenn es um die Interessen der Schüler und der Schule geht. Dabei hat die Schülerunion ein gewichtiges Wort mitzureden. Die Schülerunion nimmt sich darüber hinaus auch politische und gesellschaftspolitische Themen vor. So wurde von ihr etwa die Initiative „Klartext“ ins Leben gerufen, bei der vor allem in Sachen Politik und was sich die Jugend davon erwartet, „Klartext“ gesprochen wird. „Klartext“ lud vergangenen März auch die Bundespräsidentschaftskandidaten zu einer Podiumsdiskussion ins Bregenzer Festspielhaus. Über 1.600 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und via E-Mail konnten im Vorfeld bereits Fragen an die Kandidaten gerichtet werden. Österreichweit war diese von der Schülerunion gesetzte Aktion die größte Jugenddiskussion, die es mit den Kandidaten gegeben hat.

Spannender Blick in Vereinsgeschichte

Der scheidende Landesobmann Daniel Bösch erinnerte an die Anfänge der Schülerunion, die aus der Union Höherer Schüler (UHS) hervorgegangen ist. Über die erfolgreiche Geschichte der Schülerunion reflektierten via Grußbotschaften auch frühere Funktionäre wie Mirjam Dondi (Leiterin des Besuchsdienstes der Ständigen EU-Vertretung Österreichs in Brüssel) und Gründungslandesobmann Harald Pfarrmaier. Sie gaben spannende Einblicke in die Vereinsgeschichte. Insgesamt nahm die Schülerunion eine hervorragende Entwicklung. Durch konsequenten Einsatz konnte vieles für die Interessen der Schüler erreicht werden. Längst schon ist die Schülerunion Impulsgeber in vielen, nicht nur rein schulpolitischen Agenden. Der Blick über den eigenen Wirkungsbereich hinaus, verbunden mit gesellschaftspolitischen Akzenten, ist es, der die Schülerunion heute ausmacht.

Neues Team

„Ich wünsche meinem Nachfolger alles Gute für die kommende Funktionsperiode und bin mir sicher, dass er und sein Team die gute Arbeit fortsetzten werden“, so der scheidende Obmann Daniel Bösch in Richtung Aleksandar Marijanovic, der nun gemeinsam mit Landesgeschäftsführerin Nadja Hagspiel (18 Jahre, BWS Bezau) und Landesgeschäftssekretär Valentin Ledoldis (23 Jahre, ehem. HAK Bludenz) für ein Jahr dem neunköpfigen Landesvorstand und der gesamten Landesorganisation vorstehen wird.
Weiter Nummer eins bleiben
In seiner Antrittsrede bekräftigte Marijanovic den Willen, die bisher erfolgreiche Arbeit der Schülerunion fortzusetzen: „Ziel des neuen Vorstandes ist es, gemäß unserem Motto ‘Aktion, Service, Vertretung’ die beste Arbeit für Vorarlbergs Schülerinnen und Schülern zu leisten und weiterhin deren Ansprechpartner Nummer eins zu sein.“

Professionelle Arbeit fand Anerkennung

Zu den rund 80 Gästen, die sich im Pfarrheim Hard zusammengefunden hatten, zählten Sicherheitslandesrat Ing. Erich Schwärzler, JVP-Landesobmann Julian Fässler, ÖAAB-Lehrerobmann Mag. Wolfgang Türtscher und Michaela Oppitz, die eine Woche zuvor zur Bundesobfrau der Schülerunion gewählt worden war. Auch viele Eltern von aktiven Funktionären waren dabei, die sich von der professionellen Arbeit der Schülerorganisation selbst ein Bild machten. Moderiert wurde der 40. Landestag von Amadea Horvath vom Europäischen SchülerInnenverband, und dem früheren Bundesfinanzreferenten Andreas Sulzberger. Sie führten charmant und kompetent durch den illustren Abend.

 

 

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