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Schüler wollen vom Aussterben bedrohte Wildbienen retten

Schüler setzen sich ein für die Erhaltung der Wildbienen
Schüler setzen sich ein für die Erhaltung der Wildbienen ©Edith Rhomberg
Die 3c der MS Bergmannstraße nutzte den Gartentag, um auf ihr Engagement aufmerksam zu machen.
3c für die Wildbienen

Dornbirn. Seit dem Besuch des Stadtgärtners in der 3c der MS Bergmannstraße geht es voran mit dem Vorhaben der Schüler. Erst Ende Februar zeigten sie Andreas Dür, was sie über Wildbienen und deren bedrohten Lebensraum recherchiert und in einer Präsentation zusammengefasst hatten. Stadtgärtner Dür war begeistert davon, sagte seine Unterstützung zu und machte spontan Vorschläge, wie so ein Plan umgesetzt und mit vereinten Kräften gelingen kann. Die Schüler hatten nämlich vor, ein ungenutztes Rasenstück bei der Schule in ein kleines Paradies für Wildbienen zu verwandeln. Sie setzen sich mit großem Engagement ein gegen das Aussterben der Bienen, die für die Bestäubung so wichtig sind.

Wie das denn so ist mit einem Projekt: Wer A sagt, sagt auch B. Für die Schüler war klar, dass sie weitermachen wollten. Mit der professionellen Unterstützung des Stadtgärtners und mit Hilfe ihrer Klassenvorstände Beatrix Soyza und Martin Kilga ging es also planmäßig voran. „Der kleine Schulgarten ist bereits im Entstehen – es wurde Kies eingebracht und Blumen angesät“, erzählen die Schüler anlässlich des Gartentages am 12. Mai auf dem Marktplatz. Auch das ist eine neue Erfahrung für die Mädchen und Buben, ihr Auftritt direkt vor den Stufen der St. Martinskirche. Diesen Auftritt, zu dem auch helfende Eltern schon im Vorfeld einen wesentlichen Beitrag geleistet hatten, teilte die Klasse unter sich auf. Die Besucher, die auch gleich bienenfreundliche Pflanzen kaufen konnten, bekamen von den Schülern viele Informationen. „Die Wildbienen brauchen Nahrung, um zu überleben“, sagt Marina Kadisch, eine der Schülerinnen. Dazu gehören unter anderem Blüten von Kräuterarten wie Thymian, Oregano oder Salbei. Helga Mathis, Lehrerin an der MS Bergmannstraße, nutzte ebenfalls das Angebot und kaufte Pflanzen ein, und Pfarrer Michael Meyer war Sponsor beim Kuchenbuffet. Er sprach bei dieser Gelegenheit über den Film „More than Honey“, der vom massiven Sterben von Bienenvölkern handelt. Mit dem Verkauf von feinen Kuchen und Getränken kam etwas Geld in Kassa, denn ein so umfangreiches Projekt braucht auch eine Finanzierung, wie die Schüler längst wissen.

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