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3.500 Schüler und Lehrer protestieren gemeinsam in Dornbirn

©VOL.AT/Schwendinger
Dornbirn - Mehr Qualität an den Schulen und weniger Belastung für Lehrer und Schüler. Das war das Ziel des Protestmarschs von rund 2.000 Vorarlberger Lehrern gegen das neue Lehrerdienstrecht am Donnerstag in Dornbirn.
Organisator Rüdisser im Interview
Schüler und Lehrer-Demo

Zuvor demonstrierten laut Polizei 1.500 Schüler in einem von der Sozialistischen Jugend (SJ) organisierten Protestzug gegen die Zentralmatura, unterstützten aber auch die Lehrer in ihrem Widerstand gegen das neue Dienstrecht, hieß es. “Bei Bildung wird enorm eingespart, das sieht man am Lehrerdienstrecht. Zugleich wird der Druck auf die Schüler durch die Zentralmatura erhöht. Das Bildungssystem krankt an allen Ecken und Enden”, so SJ-Sekretär Florian Keller. Gleichzeitig protestieren auch tausende Schüler in anderen österreichischen Städten.

Gemeinsame Kundgebung

Ab 11:30 Uhr folgten dann die Lehrer, im Gepäck die bekannten Einwände und Forderungen. Zusammen mit der sozialistischen Jugend gab es am Rathaus eine gemeinsame Kundgebung. Das neue Lehrerdienstrecht schmeckt den Pädagogen in Vorarlberg nicht. Die Liste der Negativpunkte ist für die Lehrer zu lang. Sie bemängeln etwa den künftigen Qualitätsverlust an den österreichischen Schulen.

Auch die Mehrbelastung sei nicht akzeptabel, die auf Lehrer und Schüler zukommen wird. “Für uns ist das neue Dienstrecht ein reines Sparpaket, das den Lehrberuf unattraktiv macht”, so der AHS Lehrer und Obmann der unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser.

“Neues Lehrerdienstrecht muss her”

Die Lehrer fordern deshalb die Regierung auf ein von Grund auf neues Dienstrecht zu erarbeiten. Daran ändert auch das Entgegenkommen der Regierung am Mittwoch nichts. Nach den 35 Verhandlungsrunden spricht sie Oberstufenlehrern zum Beispiel in Schularbeitsfächern 2 Stunden weniger Dienst zu, und auch mehr Unterstützungspersonal soll noch hineingeschrieben werden.

Lehrer drohen weiter mit Streik

Für Rüdisser ist das zwar ein guter Start, “aber wenn die Regierung nicht bereit ist ein neues Dienstrecht auf die Beine zu stellen, werden wir von der unabhängigen Bildungsgewerkschaft österreichweit streiken”. (red/Frederic Schwendinger)

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