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Schüler in China lernen nun "Xi Jinpings Gedankengut"

Indoktrination wie in Zeiten Mao Zedongs
Indoktrination wie in Zeiten Mao Zedongs ©APA/AFP
Die knapp 300 Millionen Schüler in China lernen seit Mittwoch die Ideologie von Staats- und Parteichef Xi Jinping von einem starken China und der Führung der allmächtigen Kommunistischen Partei. "Xi Jinpings Gedankengut über den Sozialismus chinesischer Prägung für eine neue Ära" wurde zum Schulbeginn auf den Lehrplan gesetzt. Kritiker sprachen von "Gehirnwäsche" und dem Versuch, die kommende Generation zu beeinflussen und Unterstützung für Partei und Xi sicherzustellen.

Der neue Stoff solle jungen Menschen helfen, "den Glauben in den Marxismus aufzubauen und das Vertrauen in den Weg, die Theorie, das System und die Kultur des Sozialismus chinesischer Prägung zu stärken", wurde das Bildungsministerium zitiert. Die neuen Lehrinhalte sind Teil der zunehmenden Ideologisierung und des Personenkults um Xi Jinping.

Grundschulen sollen sich darauf konzentrieren, "die Liebe zum Vaterland, zur Kommunistischen Partei und zum Sozialismus zu kultivieren", berichtete die "Global Times", die vom Parteiorgan "Volkszeitung" herausgegeben wird. In den Mittelschulen soll jungen Menschen mit dem Wissen geholfen werden, grundlegende politische Meinungen zu formulieren, während in den Hochschulen mehr die Theorie im Mittelpunkt stehe, hieß es.

Bei dem Stoff geht es um Themen wie "Es gäbe kein neues China ohne die Kommunistische Partei" oder "Der Schutz der nationalen Sicherheit ist jedes Bürgers Pflicht" oder "Wir folgen der Kommunistischen Partei mit ganzem Herzen". Auch wird auf die Sorge von "Großvater Xi" um das chinesische Volk abgehoben.

(APA/dpa)

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