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Schüler im Einsatz für Natur und Umwelt

Die Schüler präsentierten ihre vielseitigen Projekte zur Umweltwoche bei den Schulaktionstagen.
Die Schüler präsentierten ihre vielseitigen Projekte zur Umweltwoche bei den Schulaktionstagen. ©Laurence Feider
Dornbirner Schüler präsentierten „große und kleine Schätze“ in der inatura.
Schulaktionstage 2017

Dornbirn. „Wenn ich an die Umwelt denk,…“ mit einem flotten Rap der Schüler der MS Bergmannstraße begannen am Freitag die Präsentationen in der inatura. Es war dies bereits der vierte und letzte Tag der Schulaktionstage im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche.

Rekordbeteiligung

Insgesamt 1300 Schüler aus 21 Schulen – so viel wie noch nie – hatten sich dieses Jahr mit teils sehr originellen Projekten an der großen Umweltaktion beteiligt. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise mit dem Thema Umwelt beschäftigt und gemeinsam mit ihren Lehrpersonen an nachhaltigen Projekten gearbeitet. „Dabei ist es egal, wie umfangreich ein Beitrag ist, ob eine Einzelaktion oder ein Ganzjahresprojekt – ganz nach dem Motto der Umweltwoche „Große Schätze-kleine Schätze“. Diese Schätze zeigen sich in Projekten draußen in der Natur, beim Betreuen von Schulgärten, der Gestaltung von Schulhöfen, in Waldprojekten und in der Beteiligung bei der Landschaftsreinigung. Die Schulklassen haben wieder ganze Arbeit geleistet“, freute sich Initiatorin Ingrid Benedikt.

Vielseitige Themen

Zu den Schwerpunkten gehörte heuer das Thema „Bienen“, besonders die Gestaltung des Umfeldes für eine wildbienenfreundliche Umgebung. Andere Schulklassen arbeiteten zum Thema Abfall und fragen sich unter anderem, ob Dornbirn ein Aschenbecher ist oder übten sich im Plastikfasten. Was man mit Re- bzw. Upcycling alles machen kann, zeigten die Schüler mit Handyhüllen aus alten Planen, Holzhockern mit Zeitungsüberzug, Rucksäcken aus alten Anzugshosen, mit Garn umhäkelten Glasflaschen und Gefäßen aus PET-Flaschen für den Kräutergarten. Mobilität war auch eines der Themen – eine Klasse hatte sich dem Thema Elterntaxis gewidmet und zum Umstieg auf Öffis oder Zweiräder mobilisiert. Andere Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Ernährung in Bezug auf Herkunft, Gesundheit, Umwelt oder Fair-Trade. Es wurde Ziegenkäse hergestellt, eigene Schokolade angerührt und der Nitratwert in Obst und Gemüse bestimmt.

Alle Schultypen

Rund 40 Schulklassen präsentierten ihre Projekte bei den traditionellen Schulaktionstagen in der inatura Dornbirn. Zum Abschluss machten sich auch Ehrengäste wie Landesrat Johannes Rauch, Pflichtschulinspektor Wolfgang Rothmund oder Fachinspektorin Angelika Walser ein Bild vom vielfältigen Engagement der Schüler aus Volks- und Mittelschulen, der Schule für Hör- und Sprachbildung, dem Sonderpädagogischen Zentrum, den beiden Dornbirner Gymnasien und der HTL. „Ich bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn ich sehe, mit welcher Ernsthaftigkeit sich die Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen mit den verschiedensten Themen rund um die Umwelt auseinandersetzen“, resümierte eine glückliche Ingrid Benedikt.

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