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Schüler des Pädagogischen Förderzentrums gewinnen "projekt europa".

Die Schriftstellerin Elisabeth Amann mit den Kindern der Förderklasse.
Die Schriftstellerin Elisabeth Amann mit den Kindern der Förderklasse. ©Sigrid Einwaller
Zum wiederholten Mal innerhalb von zwei Jahren konnten Schüler des Pädagogischen Förderzentrums in Feldkirch die Jury beim bundesweiten Kreativ-Wettbewerb in Wien mit einem außergewöhnlichen Projekt überzeugen.

Feldkirch. (sie) Zum europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen entstand unter dem Thema „jung und alt – ZUSAMMENhalt“ ein beeindruckendes Buch mit dem Titel „Besuch der alten Dame“.
 Es dokumentiert mit Texten und Fotos auf berührende Weise die Begegnung der, in Feldkirch lebenden Schriftstellerin Elisabeth Amann mit den sechs Kindern der Förderklasse.
 Anlass für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Generationen“ war der Geburtstag der Lehrerin. Die Kinder konnten sich nicht einigen, wie alt die Lehrerin sei. „Jung und alt“ waren für die Kinder keine eindeutigen Begriffe.
Mit Elisabeth Amann erlebten die Kinder einen anregenden  Vormittag  und setzten sich mit allen Sinnen mit dem Thema „jung-alt“ auseinander. Die alte Dame, selbst einmal Kind gewesen, erinnerte sich an ihre beliebtesten  Kinderspiele. Sie verstand es, den Erlebnisbogen zu spannen, indem sie mit den Kindern spielte, sang, tanzte und zum Schluss auch malte.
„Die Nachhaltigkeit dieses Projektes besteht darin, dass die Kinder zwischen „alt-und jung“ nun differenzieren  können“, so  Lehrerin und Kunsttherapeutin Birgit Drexler.
„ In der direkten Begegnung mit einem alten Menschen konnten die Kinder in der Schule Barrieren abbauen und spielerisch ein helfendes, rücksichtsvolles und freudiges Miteinander erleben.Diese Erfahrung ist im besonderen Maße für Kinder mit Beeinträchtigungen eine große Bereicherung. Trotz ihrer eigenen körperlichen und geistigen Einschränkung konnten sie sich in einer helfenden Rolle erleben. Diese Erfahrung wirkt sich persönlichkeitsstärkend auf die Kinder aus.“
 Die Auszeichnung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und das stolze Preisgeld wurden gebührend gefeiert. Die Projektleiterin Birgit Drexler, die Klassenlehrerin  Christine Hupp und Begleitlehrer Christof Müller luden alle beim Projekt beteiligten Schüler, deren Eltern, Direktor Gebhard Sutterlüti und natürlich als Ehrengast Elisabeth Amann zur „Buchpreisparty“ in die Schule ein.
Freude und Stolz war in den Kinderaugen zu lesen, als sie ihr eigenes Buch in Händen hielten.

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