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Schub für Olympia-Bewerbung

Ins Österreich-Haus in Sestriere zogen am Montag anlässlich einer Pressekonferenz statt den Winter- die Radsportler ein. Im September (19. - 24.) steht die Straßen-Rad-WM in Salzburg an, die doppelten Schub bringen soll.

Und sie soll Österreich im doppelten Sinn Flügel verleihen: Einerseits den heimischen Radprofis. Andererseits soll die WM kräftig die Werbemaschine für die Salzburger Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2014 anschieben. “Der Zeitpunkt dieser WM ist optimal”, sagte auch Otto Flum, Präsident des Österreichischen Radverbandes (ÖRV). Und mit dem Tour de France-Helden und Österreichs Sportler des Jahres, Georg Totschnig, Peter Wrolich und Rene Haselbacher (alle Team Gerolsteiner), dem Sprinter Bernhard Eisel (Francaise de Jeux), Peter Luttenberger (CSC) und Bernhard Kohl (T-Mobile) verfüge Österreich auch über die richtigen Zugpferde für so eine Veranstaltung.

“Ich befürchte, dass die Bergfahrer auf dem Kurs in Salzburg weniger Chancen haben”, sagte der extra angereiste Paco Wrolich, “aber Bernhard Eisel kann im Sprint jeden schlagen.” 287,3 Kilometer und damit 13 Runden vom und zum Mirabell-Platz sind derzeit vom Weltradsportverband UCI für den Höhepunkt der WM, das Straßenrennen der Herren, vorgesehen. Die Salzburger selbst wollen eine Verkürzung auf zehn Runden und somit 221 Kilometer. Den Vorteil skizziert Wrolich: “Es gibt wesentlich mehr Attacken, das Rennen ist von Beginn an attraktiver.” Mit der UCI soll darüber noch diskutiert werden.

Für Wrolich selbst geht mit der Heim-WM ein Kindheitstraum in Erfüllung: “Bei der bisher letzten Heim-WM in meiner Heimat in Villach am Faaker See bin ich selbst als Fan dabei gewesen. Damals habe ich zu meinem Vater gesagt: Das ist mein Sport, da will ich auch mal dabei sein.”

Link zum Thema:
Straßen-Rad-WM in Salzburg

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