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Schrumpfköpfe und Fetzenschädl

larva fratza fetzenschädl

Bregenz. In der laufenden Ausstellung in der Galerie Arthouse werden den Besuchern Larven, Fratzen und Fetzenschädl des Feldkircher Künstlers Harald Gfader präsentiert.

“Fetzenschädl”, ein Wort, das normalerweise als Schimpfwort aufgefasst wird, stellt hier eine bizarre Portraitreihe dar, die witzig, skurril und auch ein wenig charmant auf den Betrachter wirkt. Den Begriff der Groteske hat Gfader hier mit den Aspekten der Karikatur und mit skurril wirkenden physiognomischen Merkmalen beträchtlich erweitert. Die Farbreste bzw. deren Häuten, die sich bilden, wenn die restliche Farbe in den Behältnissen einzutrocknen beginnt, werden von Gfader nicht einfach entsorgt, sondern als flexible Objekte auf die Leinwand geschleudert. Glattgestrichen und fixiert durchlaufen sie dann die in der Eintrocknungsphase den Prozess des Schrumpfens, so dass die Köpfe und Gesichter ihre charakteristische Form bekommen.
(tok)

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