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Schöps: Kündigungen und kein Sozialplan

Schwarzach - Heftige Kritik übt die Gewerkschaft am Vorgehen der Textilhandelskette "Schöps". In Vorarlberg wurden acht Dienstnehmerinnen vom Unternehmen gekündigt, rund 20 weitere "hängen in der Luft".

Ein versprochener Sozialplan wurde bislang nicht vorgelegt.

Nachdem der Unternehmer Jamal Al Wazzan die österreichische Handelskette „Schöps“ übernommen hatte, wurden Anfang September 650 Mitarbeiter österreichweit beim so genannten AMS-Frühwarnsystem zur Kündigung angemeldet. In Vorarlberg sind knapp 30 Dienstnehmer betroffen.

„Von Seiten der Schöps-Geschäftsführung wurde uns zugesichert, dass für die betroffenen Mitarbeiter ein Sozialplan ausgearbeitet wird. Das ist bislang nicht geschehen“, so Bernhard Heinzle von der Gewerkschaft der Privatangestellten gegenüber VOL. „Am Dienstag haben acht Mitarbeiterinnen in Vorarlberg ihre Kündigung erhalten, die restlichen rund 20 Schöps-Angestellten in Vorarlberg hängen sprichwörtlich in der Luft und wissen nicht, was mit ihnen passieren wird“, kritisiert Heinzle. Neben den acht erwähnten Dienstnehmerinnen in Vorarlberg wurden am Dienstag österreichweit 165 Schöps-Mitarbeiter gekündigt.

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