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Schnitzerl wurde nicht teurer

Wiener Gastwirte haben Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Speisen nicht an Konsumenten weitergegeben.

Essen in Wiener Gasthäusern ist in den letzten Monaten kaum teurer geworden. Obwohl im Zuge der Ersatzregelung für die Getränkesteuer mit 1. Juni 2000 die Mehrwertsteuer auf Speisen von 10 auf 14 Prozent angehoben worden ist, haben die Wiener Gastwirte diese Mehrbelastung nicht an die Konsumenten weitergegeben.

Von den 42 untersuchten Gasthäusern hätten seit der Steuererhöhung nur sechs Wirte ihre Preise gesteigert. In 31 Gasthäusern seien die Preise unverändert geblieben, ein Gastwirt habe seine Preise sogar gesenkt. Im Schnitt betrage die Verteuerung jedoch lediglich 0,77 Prozent.

Gestern hatte AK Wien kritisiert, dass nach dem Getränkesteuerentfall im März die Bierpreise fast gar nicht gesenkt wurde, die Erhöhung der Biersteuer ab Juni hingegen im Gesamtschnitt im vollen Umfang an die Konsumenten weitergegeben worden ist. Wie die Wiener Gastronomie daher auf die mit Jänner 2001 in Kraft tretende Steuererhöhung bei Tee und Kaffee von 10 auf 20 Prozent reagieren werde, sei offen, so die Wiener AK.

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