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Schnittstelle von Miles Davis und indischen Ragas

Freitag, 12. Februar 2010, 20.30 Uhr, Martin Dahanukar , Spielboden Dornbirn
Freitag, 12. Februar 2010, 20.30 Uhr, Martin Dahanukar , Spielboden Dornbirn ©Veranstalter
Dornbirn. Am Freitag, 12. Februar 2010, 20.30 Uhr findet im Spielboden Dornbirn das Konzert mit Martin Dahanukar statt – an der Schnittstelle von Miles Davis und indischen Ragas.

Der junge, in der Schweiz lebende, indisch-deutsche Trompeter Martin Dahanukar ist in München, Bombay, Zürich und Bern aufgewachsen und verbindet den Jazz der späten 60er Jahre mit starken asiatischen und afrikanischen Komponenten. Er zeigt sich gleichermaßen  von Miles Davis inspiriert wie von Sufi-Musik, klassischen indischen Ragas oder Sitarmusik, die Rockmusik zählt zu seinen frühen Einflüssen und Bartok, Messiaen oder Ligeti zu seinen Fixsternen. Auf seiner neuesten CD „Garuda“ malt Martin Dahanukar Klangbilder von zeitloser Schönheit, die durch seine Fahrten durch den vibrierenden und boomenden indischen Subkontinent beeinflusst wurden. Fluten abgedunkelter Farben brechen in fluoreszierenden Stimmungen auf, pulsierende Passagen münden in Klänge voller Sanftheit. Die einzelnen Songbilder erscheinen im Zyklus als Symphonie einer asiatisch anmutenden Dämmerungs- und Nachtlandschaft. Mit seinem Quartett arbeitet Martin Dahanukar seit Jahren an der Vervollkommnung eines verinnerlichten Gruppenklangs. Traumhaftes Zusammenspiel wird spürbar, wenn die suggestiv-atmosphärischen Sounds des Gitarristen Vinz Vonlathen auf das die Tiefensphären erfüllende, klangstarke Bassspiel von Samuel Joss treffen, der Raum und Zeit für das luftige Drumming von Peter Horisberger eröffnet. Und über allem schweben Martin Dahanukars  reifen, melodiösen und facettenreichen Trompetenklänge.

Martin Dahanukar (trumpet), Vinz Vonlathen (guitar), Sam Joss (bass), Peter Horisberger (drums)

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