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Schnellrieder: "Angebot ist ein Witz"

©VMH
Kapitän und SCR-Altach-Ikone Oliver Schnellrieder will kein "Stand-by"-Profi sein und bezeichnet das neue Vertragsangebot als "Witz".

Mit ihrem Transparent pro Oliver Schnellrieder dürften die Fans von cashpoint SCR Altach im Spiel gegen Ried (0:2) ein gutes Näschen bewiesen haben. Nach der ersten Verhandlungsrunde zwischen dem Klub und seinem Kapitän neigt sich die Ära Schnellrieder in Altach dem Ende zu. “Sie haben mir drei Verträge angeboten”, sagte er danach: “Einen für fünf Monate oder einen als Stand-by-Profi – das habe ich noch nie gehört. Für mich ist das enttäuschend und inakzeptabel.” Und Variante drei? “Keinen Vertrag”, erzählt ein enttäuschter Altach-Kapitän. Das letzte Wort sei zwar noch nicht gesprochen, doch “Schelli” geht nicht von einer weiteren Zusammenarbeit aus.

1990 kam der Tiroler nach Altach und blieb dem Klub bis auf ein einjähriges Gastspiel in Hard immer treu. Alle Höhen und Tiefen hat er in den vergangenen 17 Jahren miterlebt, sich nach Kreuzbandrissen zurückgekämpft. Noch ein Jahr hatte der 37-Jährige zuletzt erklärt, danach hätte er sich gerne im Verein eingebracht. “Das ist jetzt aber schwierig”, so Schnellrieder. Nun wird er sich andere Angebote anhören, selbst ein Wechsel in ein anderes Bundesland ist für ihn kein Tabuthema.

Der Kapitän scheint also von Bord zu gehen, andere Spieler sollen laut Alexander Martin ehalten werden. So wurde Manuel Schmid am Montag ebenfalls ein Vertragsangebot unterbreitet. Auch Mario Bolter soll laut Klub gehalten werden, unsicher sind Unverdorben, Puljiz und Schoppitsch.

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