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Schneemangel sorgt für mehr Arbeitslose in Vorarlberg

Schneemangel sorgt für frühzeitige Freisetzung von Tourismuskräften.
Schneemangel sorgt für frühzeitige Freisetzung von Tourismuskräften. ©VOL.AT/Bernd Hofmeister
Bregenz. Aktuell sind 9.259 Personen beim AMS Vorarlberg als arbeitslos vorgemerkt, um 551 (6,3 Prozent) mehr als im Vorjahr. Aufgrund des Schneemangels wurden mehr Beschäftigte im Tourismus und bei den Liftgesellschaften frühzeitig freigesetzt.
Jobangebote in Vorarlberg
Arbeitslosigkeit auf Rekordkurs

Aufgrund des Schneemangels in den Vorarlberger Tourismusregionen ist es zu frühzeitiger Freisetzung von Beschäftigten Tourismusbeschäftigten, aber auch von Angestellten der Liftgesellschaften gekommen. Neben der insgesamt noch verhaltenen Wirtschaftsentwicklung ist dies der Hauptgrund für den Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Vorjahresvergleich.9.259 Personen (5.028 Männer und 4.232 Frauen) sind aktuell beim AMS Vorarlberg als arbeitslos vorgemerkt, um 551 oder 6,3 Prozent mehr als im März des Vorjahres. 1.250 der aktuell arbeitslos Vorgemerkten verfügen über eine Einstellzusage für die nächsten Wochen. 2.817 Personen befinden sich in diversen Schulungsangeboten, um 246 bzw. 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Vorarlberg wieder im Mittelfeld

Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 6,3 Prozent liegt Vorarlberg im Bundesländervergleich wieder im Mittelfeld. In Kärnten hat die Arbeitslosigkeit lediglich um 0,5 Prozent zugenommen, im Burgenland um 1,5 Prozent, in der Steiermark um 3,0 Prozent und in Niederösterreich um 5,0 Prozent. Dagegen hat die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich mit +10,9 Prozent, in Wien mit +15,6 Prozent, in Salzburg mit +17,8 Prozent und in Tirol mit +27,6 Prozent aber deutlich stärker zugenommen. Bundesweit ist ein Anstieg um 10,0 Prozent auf 319.175 arbeitslos vorgemerkte Personen festzustellen, unter Einrechnung der SchulungsteilnehmerInnen liegt die Zahl der Jobsuchenden bundesweit aktuell bei 402.323 (+9,8 Prozent gegenüber März 2013).

Situation bei unter 20-Jährigen angespannt

Die Arbeitslosenquote liegt in Vorarlberg mit 5,6 Prozent auch im März 2014 wieder deutlich unter jener im Bundesdurchschnitt mit 8,4 Prozent. Bei den unter 20-Jährigen bleibt die Situation in Vorarlberg weiter entspannt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 82 oder 26,5 Prozent verringert, die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen in dieser Altersgruppe hat um 37 zugenommen. Bei den 20- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Arbeitslosen um 37 (+3,5 Prozent) und die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen um 65 höher als im Vorjahr. Bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-50 Jahre) sind aktuell um 235 Arbeitslose (+4,4 Prozent) und 100 SchulungsteilnehmerInnen mehr auf Jobsuche als im Vorjahr. Bei den über 50-Jährigen sind es um 361 Arbeitslose (+17,7 Prozent) mehr, die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen in dieser Altersgruppe liegt um 44 höher als im März 2013.

Weniger Arbeitslose in Bauberufen

Für Vorarlberg überdurchschnittliche Zunahmen der Arbeitslosenzahlen sind wieder in den Nahrungsmittelberufen (+31 bzw. +46,3 Prozent), in den Fremdenverkehrsberufen (+212 bzw. +27,8 Prozent), in den Technikerberufen (+51 bzw. +19,9 Prozent), in den Verkehrsberufen (+45 bzw. +19,1 Prozent), in den Reinigungsberufen (+68 bzw. +18,6 Prozent) festzustellen. Stark ist auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Handels- (+90 bzw. +9,4 Prozent) und in den Büroberufen (+41 bzw. +3,4 Prozent). Deutlich abgenommen hat die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen in den Bauberufen (-65 bzw. -10,0 Prozent).

Mit 3.044 Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit im März 2014 liegen diese um 279 oder 10,1 Prozent höher als im Vorjahr, und mit 3.820 Personen konnten um 154 (+4,2 Prozent) mehr aus der Arbeitslosenvormerkung genommen werden als im März 2013. Die durchschnittliche Vormerkdauer liegt Ende März 2014 mit 100 Kalendertagen aber doch um 10 Tage ungünstiger als im Vorjahr.

Mehr Stellenangebote in Handelsberufen

Beim Stellenangebot mit 1.617 sofort besetzbaren Jobangeboten ist zwar gegenüber dem Vorjahr immer noch ein Minus von 4,9 Prozent festzumachen, das über im Vergleich zu den letzten Monaten weniger stark ausgeprägt ist. Reduziert sind die Angebote noch immer in den Technikerberufen (-39 bzw. -29,3 Prozent), aber auch in den Gesundheitsberufen (-37 bzw. -27,0 Prozent), in den Holzberufen (-19 bzw. -25,0 Prozent) und in den Metall- und Elektroberufen (-42 bzw. -10,0 Prozent). Mehr Stellenangebote stehen vor allem in den Handelsberufen (+57 bzw. +43,5%) zur Verfügung.

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden liegt mit insgesamt 185 (96 Burschen und 89 Mädchen) um 43 niedriger als im Vorjahr (-18,9 Prozent). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 181 sofort verfügbare Ausbildungsplätze (+22 bzw. +13,8 Prozent) gegenüber.

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