Schneechaos im Süden, Frühling in Vorarlberg: "Völlig normal"

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Bregenz - Während der Süden Österreichs mit lange nicht gesehenen Schneemassen kämpft, herrscht in Vorarlberg frühlingshaftes Wetter. Für Meteorologen nicht verwunderlich, sondern völlig normal.
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In Dellach im Kärntner Drautal gibt es einen Jahrhundertwinter. 138 cm Neuschnee in zwei Tagen ist ein Rekordwert, der nur etwa alle 100 Jahre vorkommt, so Günter Scheibenreif von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Bei uns in Vorarlberg dagegen gibt es Werte um die sieben Grad plus und Sonnenschein. Für Scheibenreif sind diese Unterschiede aber nicht ungewöhnlich: “Das kommt öfters vor, wenn mit einer Südströmung feuchte Luft an die Alpen kommt, an der Südseite regnet es aus und bei uns an der Nordseite wird es föhnig.”

Winter lässt noch länger auf sich warten

Der bisherige Winter im Land ist aber auch für Scheibenreif unüblich: “Im Dezember hat es zum Beispiel in Bregenz gar nicht geschneit, im Jänner gerade einmal Spuren an zwei Tagen.” Sein Prognose für eine echte Winterrrückkehr ins Land ist deshalb auch verhalten: “Wir müssen abwarten, diese Woche kommt er jedenfalls nicht. Es bleibt zwar unbeständig mit Sonne, Wolken und Regenschauern, für Schneefall ist es in den Niederungen aber einfach zu mild.”

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