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„Schnapsidee ohne Schnaps“: Missglückter Einbruchsdiebstahl

Die Urteile sind rechtskräftig
Die Urteile sind rechtskräftig ©VOL.AT
Feldkirch - Scheibe eingeschlagen: Drei vorbestrafte Arbeitslose im Alter von 17, 18 und 19 Jahren wurden rasch rückfällig

Der versuchte Einbruchsdiebstahl sei „eine Schnapsidee ohne Schnaps“ gewesen, sagte Verteidiger Reinhard Weber. Sein 18-jähriger Mandant und zwei weitere Burschen seien nüchtern gewesen, als sie auf die dumme Idee gekommen seien, mit einem gestohlenen Notfallhammer die Schau­fensterscheibe eines Geschäfts einzuschlagen. Beobachtet von aufmerksam gewordenen Nachbarn, flüchteten die drei jungen Täter ohne Beute.

Die drei geständigen Angeklagten aus dem Unterland sind vorbestraft und arbeitslos und wurden am Landesgericht Feldkirch nun wegen des Vergehens des versuchten Diebstahls durch Einbruch schuldig gesprochen.

Geld- und Haftstrafen

Der 18-jährige Erstangeklagte wurde zu einer bedingten Haftstrafe von drei Monaten und einer unbedingten Geldstrafe von 960 Euro (240 Tagessätze zu je vier Euro) verurteilt. Der 17-jährige Drittangeklagte kam mit einer Geldstrafe von 1000 Euro (250 Tagessätze zu je vier Euro) davon. Über den 19-jährigen Zweitangeklagten wurde eine Zusatzstrafe von fünf bedingten Haftmonaten verhängt. Der Jungvater hatte neben dem Einbruchsversuch auch Ladendiebstähle mit einer Beute im Wert von 100 Euro begangen.

Die Urteile von Richter Richard Gschwenter sind rechtskräftig. Staatsanwalt Philipp Höfle wies darauf hin, dass der 17- und der 18-Jährige nicht einmal eine Woche nach einer strafrechtlichen Verurteilung mit dem missglückten Einbruchsdiebstahl erneut straffällig geworden seien. Auch der 19-Jährige ist rasch rückfällig geworden.

Verteidiger Reinhard Weber kritisierte zu Beginn der Verhandlung die Justiz, die auf die schwierigen familiären und sozialen Verhältnisse von benachteiligt aufwachsenden Angeklagten keine Rücksicht nehme. Dazu nahm Staatsanwalt Höfle in seinem Schlussplädoyer Stellung: „Verharmlosung und die Schuld auf andere schieben bringt bei Jugendlichen nichts.“

(Quelle: NEUE/Seff Dünser)

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