Schnäppchenjäger in Ausbildung

Familie Lehfeller auf dem Flohmarkt.
Familie Lehfeller auf dem Flohmarkt. ©Bianca Nekrepp
Der achte Spielzeugflohmarkt im Dornbirner Messepark lädt zum stöbern und entdecken.
Spielzeugflohmarkt im Messepark

Dornbirn Barbiepuppen, Spielzeugautos oder Kuscheltiere – kein Spielzeug war vor den Schnäppchenjägern sicher. Die kleinen Pfennigfuchser verkauften auf 31 Ständen ihre alten Spielsachen um ihr Taschengeld etwas aufzubessern. Die Veranstaltung fand zum achten Mal im Dornbirner Messepark statt und ist heiß begehrt. Trotz Badewetter und strahlendem Sonnenschein zählte das Einkaufszentrum vergangenen Samstag 17.000 Besucher. Zur Freude der jungen Aussteller. Gerade kleinere Gegenstände um 1–2 Euro wurden beim vorbeiflanieren mitgenommen. „Das gute an diesem Flohmarkt ist, dass er in einem Gebäude stattfindet. Egal ob es regnet oder die Sonne scheint, die Besucher wissen, dass sie vom Wetter geschützt sind“, erklärte Eva Voit vom Messepark-Marketing.

 

Selbst verdientes Geld

Damit keine nicht kindgerechten Spielsachen verkauft werden, machten Mitarbeiter vom Messepark öfters Kontrollgänge. „Uns ist es wichtig, dass keine lebende Tiere, Kriegsspiele oder Sportgeräte angeboten werden“, so Voit. Aber dies sei „in den letzten Jahren glücklicherweise auch noch nicht vorgekommen“.

Der 5-jährige Nachwuchsverkäufer Liam aus Götzis hat das Prinzip des Feilschen und Geldverdienens verstanden, zeigte sich aber ungeduldig: Er gab kurzerhand seine Einnahmen für neues Spielzeug auf dem Flohmarkt aus. Viele Eltern überlassen den Kindern selbst die Preise zu bestimmen. „Manchmal kommen dabei sehr unrealistische Preise vor“, erzählt eine Mutter lachend.

„Die Kinder lernen durch Flohmärkte auch mit dem Geld umzugehen und dass man was dafür tun muss“, meint Voit abschließend. BIN

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