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Schmucker Streifen

Eines der schönsten Schaufenster für funkelnde Preziosen und tickende Zeitmesser? Der Film! Warum? Weil es herrlich unaufdringlich ist. Juwelen & Uhren hat sich auf die Spur hochkarätiger Leinwandhelden begeben und präsentiert die schönsten Begleiter der Filmgeschichte. Film ab!
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Egal, ob „Blondinen bevorzugt“ oder „Frühstück bei Tiffany“ – es gibt bestimmte Szenen und Schmuckstücke, die einem sofort in den Sinn kommen, wenn man an diese Filme denkt. Seltsamerweise war keine dieser Preziosen, die diese ikonischen Filmfiguren hatten, real – aber die Art und Weise, wie diese Schauspieler/-innen sie trugen, beeinflusste das kollektive Bewusstsein ganzer nachfolgender Generationen. Bis heute hat etwa das Bild aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“ von 1961 nicht an Strahlkraft verloren. Noch immer möchten zahlreiche Frauen nach New York reisen, um einen Ring von Tiffany geschenkt zu bekommen oder irgendein schmuckes Andenken aus der 727 Fifth Avenue zu ergattern.

Apropos ergattern: Durch die Popularität des Films „Titanic“ und der damit verbundenen tragenden Rolle der Hals­kette kam es zu einem wahren Ansturm von Reproduktionen des blauen Diamantenherzes, das Kate Winslet 1997 in ihrer Rolle als Rose im Remake trug. Nobel-Juwelier Harry Winston entwarf eine eigene Version des „Herzes des Ozeans – Le Cœur de la Mer“ mit einem authentischen blauen Diamanten von 15 Karat. Dieses wurde bei den Oscar-Verleihungen 1998 von Gloria Stuart getragen, der Schauspielerin, die für die ältere Version der Rose nominiert war. Auch Celine Dion, die den Titelsong des Films sang, trug an diesem Abend eine hochkarätige 30-Karat-Version der Kette, bestehend aus einem 170-Karat-Saphir, besetzt mit 65 Diamanten aus dem Hause Asprey & Garrard.

Geheime Mission.

Ein absolutes Aushängeschild in Sachen schmucke Filmszenerie ist 007. Wenn CIA-Agentin Paloma im neuesten Bond-Streifen „No Time to Die“ dem berühmtesten britischen Geheimagenten zur Seite steht, darf sie sich mit Preziosen aus dem Hause Chopard schmücken. Schauspielerin Ana de Armas, die im Film die Rolle der Paloma spielt, trägt drei Haute-Joaillerie-Modelle der Green Carpet Collection: ein Collier, das mit tropfen­förmigen Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 43 Karat besetzt ist, ein Armband aus einer Kaskade von tropfenförmigen Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 82 Karat sowie Ohrringe mit 14 Karat schweren tropfenförmigen Diamanten.

Und was trägt der Held höchstpersönlich? Seit 1995 und „Golden Eye“ vertraut James Bond der Omega Seamaster – im aktuellen Abenteuer dem Modell Seamaster Diver 300M 007 Edition. Eine sportliche Ikone, die jede Geheimmission übersteht. Hinter den Kulissen hatte Daniel Craig übrigens erheblichen Einfluss auf den Designprozess, da er durch sein besonderes Naheverhältnis zur Figur James Bond weiß, welche Anforderungen ein Spion an eine Uhr haben könnte. „In der Zusammenarbeit mit Omega war bald klar, dass eine besonders leichte Uhr ein Key-Faktor für einen Militär wie 007 sein würde. Ich habe auch einige Vintage-Elemente und Farben vorgeschlagen, die der Uhr einen besonderen Touch geben. Das Endergebnis sieht unglaublich aus“, so der Schauspieler.

In „No Time to Die“ hat Bond den aktiven Dienst verlassen und genießt ein ruhiges Leben in Jamaika. Doch der Friede ist von kurzer Dauer, denn sein alter Freund Felix Leitner vom CIA taucht unvermittelt auf und bittet Bond um Hilfe. Die Mission, einen gekidnappten Wissenschaftler zu befreien, ist bei Weitem schwieriger als erwartet. Sie führt Bond auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts, der mit gefährlicher neuer Technologie bewaffnet ist.


James Bond trägt seit „Golden Eye“ aus dem Jahr 1995 Omega. Wir sind sehr stolz darauf, den Spion seit 25 Jahren bei seinen berühmten Leinwand-Missionen ausstatten zu dürfen.Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO, Omega

Einmal nur die Welt retten.

Um einen Agenten geht es auch in Christopher Nolans neuem Science-Fiction-Action-Spionage-Film „Tenet“ mit John David Washington und Robert Pattinson. Ein Agent wird rekrutiert, um einen besonderen Auftrag auszu­führen: Bewaffnet mit nur einem Wort, Tenet, soll er in der dunklen Welt der internationalen Spionage den 3. Weltkrieg verhindern. Diesmal ist jedoch keine nukleare Bedrohung der Grund, sondern eine Person muss gestoppt werden, welche die Fähigkeit besitzt, die Zeit zu manipulieren. Am Handgelenk des Helden prangt eine Hamilton – ein Filmrequisit, das auf die speziellen Herausforderungen des Drehbuchs zugeschnitten und designt wurde.

Die Uhr wurde über einen Zeitraum von 18 Monaten im Schweizer Labor der Swatch Group entwickelt, getestet und schließlich gefertigt. Die Ingenieure von Hamilton kombinierten hierfür die notwendige Technik mit der Zifferblattanzeige der Khaki Navy BeLowZero. Um den Anforderungen des Filmbetriebs gerecht zu werden, sprich beim Dreh wird auch mal die eine oder andere Uhr verschlissen, produzierte Hamilton Dutzende der endgültigen Requisitenuhr.

Dieses Film-Projekt war herausfordernd und aufregend zugleich. Es war eine von großer Kreativität geprägte Partnerschaft, die einmalige Ideen wahr werden ließ.Vivian Stauffer, CEO, Hamilton

Mehr Drama bitte.

Dass ein Requisit in mehrfacher Ausführung existiert, ist nichts Außergewöhnliches. „Ein Ring sie zu knechten ...“ – Der Herr der Ringe darf, wenn man sich an die tragenden Rollen von Schmuckstücken im Film erinnert, natürlich nicht fehlen. Das fiktive Artefakt im „Herr der Ringe“ und die Adaption des Prequel-Romans „Der Hobbit“ wurden von Jens Hansen Gold & Silversmith in Neuseeland in 18-Karat-Gold handgefertigt. Es gibt insgesamt 15 Reproduktionen des in der Serie verwendeten Rings, die sich in Größe und Gewicht geringfügig unterscheiden.

Noch nie hat ein Ring so viel Leid und Elend gebracht wie Tolkiens. Auch im Film „Inside Man“ mit Clive Owen liefert ein wertvolles Schmuckstück Drama für das Drehbuch. Eine kleine rote Box mit einem imposanten Brillantring im Baguette-Schliff ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, in der es nur vordergründig um einen Bankraub geht. Abgesehen von der dramatischen Hintergrundgeschichte, die diesen wertvollen Cartier-Ring im Hollywood-Streifen umgibt, steht diese klassische Version eines Verlobungsringes, genauer gesagt eines Solitärs, bei vielen Frauen ganz oben auf der Wunschliste.

Erdbeben registrieren.

Pink Panther“, „The Great Gatsby“, „Pretty Woman“, „Downton Abbey“ & Co. – die Liste funkelnder und tickender Filmrequisiten sowie ihrer Träger/-innen ließe sich beliebig weiterführen. Das Geheimnis hinter all diesen Figuren: ihr fesselnder Charakter zwischen Erfolg und Sehnsucht sowie ihr spannendes Leben bzw. die Reise des Helden. Um mit den Worten am Anfang des Films „The Great Gatsby“ abzuschließen: „Er war der hoffnungsvollste Mensch, der mir jemals begegnet ist und wohl auch je begegnen wird. Er hatte etwas an sich, eine Sensibilität. Er war wie eins dieser raffinierten Geräte, die aus 10.000 Meilen ein Erdbeben registrieren.“

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