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Schluss mit Heroineinkäufen

Zwanzig Mal sei er mit seinem Ford Fiesta nach St. Gallen gefahren, um Heroin zu besorgen. Diese Aussage machte der 20-Jährige noch vor dem Untersuchungsrichter. Vor dem Schöffensenat schränkte er ein.

Er habe auch Parfums und andere Dinge in der Schweiz gekauft, nicht immer sei es um Stoff gegangen, so die Aussage am Freitag am Landesgericht.

Geschmuggelt wurde mit Kollegen im Auto, im Zug, im Bus und zu Fuß. Angeklagt waren ursprünglich zwei Kilo, am Ende der Verhandlung hatte sich die Menge auf mindestens 800 Gramm reduziert. Dennoch muss der bisher unbescholtene Bregenzer für 18 Monate hinter Gitter.

Über die Möglichkeit statt der Strafe eine Therapie zu machen, will er noch nachdenken. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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