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Schier, Schubert und Kerzenschein

Karl-Heinz-Ströhle mit seiner Skulptur im Freigelände.
Karl-Heinz-Ströhle mit seiner Skulptur im Freigelände. ©Ferdl Tschabrun

Heuer gibt es drei neue Angebote bei der “Langen Nacht der Museen”.

Hohenems. Rund 660 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen in Österreich und Liechtenstein beteiligen sich heuer an der “Langen Nacht der Museen”, in Vorarlberg sind es 84 Einrichtungen. In Hohenems haben am kommenden Samstag, dem 1. Oktober, sieben Institutionen von 18 bis 1 Uhr geöffnet, zwei davon auch mit Kinderprogramm. Im Jüdischen Museum wird die Finissage der Ausstellung “Die Türken in Wien” gefeiert.

Kinder können bis 21 Uhr eigene Reisegeldtaschen basteln, für Erwachsene werden stündlich Kurzführungen geboten. Die musikalische Begleitung der Finissage besorgt das Christof Waibel Jass & Blues Trio”. In “Stoffels Säge-Mühle”, wo 2000 Jahre Mühlentechnik dokumentiert und die technische Entwicklung der maschinellen Mühlen und Sägen vom Ursprung bis in die Neuzeit gezeigt wird, bekommen Kinder frisch gebackene Brötchen.

Alte Grafschaft
Das “Museum auf Zeit” des Kulturkreises Hohenems zeigt Geschichtliches um die alte Grafschaft und die Burg Alt-Ems. Zu sehen sind auch ein großes Modell der alten Burganlage und die Sonderausstellung “Kästle – die weiße Legende”. Um 19 Uhr hält Hugo Loacker einen Vortrag zum Thema “Das Haus Waldburg-Zeil und der Palast in Hohenems”. Erstmals im Programm der “Langen Museumsnacht” sind das “Markus-Sittikus-Haus”, das “Franz-Schubert-Museum” und das “Elisabeth-Schwarzkopf-Museum”.

Letzteres zeigt in der Villa Rosenthal zahllose Originaldokumente zu Leben und Wirken der großen Sopranisten sowie anderer Musikerpersönlichkeiten. Im Markus-Sittikus-Haus steht der Salzburger Fürst-erzbischof im Mittelpunkt der Dauerausstellung, zudem werden in einer Sonderausstellung Originaldokumente bedeutender Pianisten aus dem 19. und 20. Jh. gezeigt. Von 20 bis 1 Uhr werden bei Schönwetter das Heckentheater und der Garten mit Kerzen beleuchtet. Der Otten Kunstraum widmet seine vierte Ausstellung dem Zeichner, Maler, Performance-, Objekt- und Medienkünstler Karl-Heinz-Ströhle. Auf den Dialog des Künstlers mit Kuratorin Ingrid Adamer um 18.30 Uhr folgen ab 20 Uhr stündliche Kurzführungen. Ströhle legt ab 19.30 Uhr seine Lieblingsmusik auf und im ehemaligen Öltank werden Videos des Künstlers gezeigt.

Text: Ferdl Tschabrun

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