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Schicksal von 90.000 Flüchtlingen ungeklärt

Im Kriegsgebiet im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist das Schicksal von mehr als 90.000 Flüchtlingen ungeklärt. Möglicherweise seien sie in ihre Heimatorte zurückgekehrt oder hätten Unterschlupf bei Gastfamilien gefunden.

Ein UNHCR-Sprecher teilte am Freitag mit, Mitarbeiter des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) hätten beim Besuch bisher nicht zugänglicher Gebiete in der Provinz Nord-Kivu drei verlassene Flüchtlingslager vorgefunden. Drei andere vom UNHCR betriebene Lager seien bereits vor einigen Wochen zwangsweise geräumt und zerstört worden.

Niemand wisse laut dem UNHCR-Sprecher, wo die Menschen geblieben seien. Möglicherweise seien sie in ihre Heimatorte zurückgekehrt oder hätten Unterschlupf bei Gastfamilien in der Region gefunden.

Im Osten Kongos kämpfen Regierungstruppen gegen Milizen des Tutsi-Generals Laurent Nkunda. Vertreter beider Seiten wollen nach Angaben von Außenminister Alexis Thambwe Mwamba am Montag zu Friedensgesprächen in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zusammentreffen.

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