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Scheffknecht: "Landesregierung lässt Brennpunktschulen im Regen stehen"

Schüler in eriner Volksschule.
Schüler in eriner Volksschule. ©FOTO: APA/HANS PUNZ
NEOS-Spitzenkandidatin Sabine Scheffknecht zeigt sich alarmiert durch eine aktuelle Anfragebeantwortung des Bildungsministers zu Brennpunktschulen in Vorarlberg.

„In Vorarlberg gibt es insgesamt 24 ‚Schulen mit besonderen Herausforderungen‘. Bis jetzt ist erst eine einzige Maßnahme geplant, um dem entgegenzuwirken. Hier werden die Chancen hunderter Kinder begraben. Das ist im Sinne der Chancengerechtigkeit fatal. Es braucht deutlich mehr Engagement von oberster Stelle im Land, denn alles andere ist Raubbau an der Zukunft des Landes!“

Der Bildungssprecher der NEOS im Nationalrat, Douglas Hoyos, stellte eine umfangreiche Anfrage an Bildungsminister Faßmann, um mehr über Brennpunktschulen in Österreich zu erfahren. In Vorarlberg gibt es laut dieser Anfragebeantwortung 24 solcher Schulen mit besonderen Herausforderungen, davon 14 Volksschulen und 10 Mittelschulen.

Bildungsnotstand verschärft

„Das Pilotprojekt zur Förderung von Schulen mit besonderen Herausforderungen wird viel zu zaghaft angegangen. Es umfasst für die nächsten sechs Jahre gerade einmal zwei Volksschulen und 2 Mittelschulen. Die restlichen 20 Schulen werden im Projekt nicht berücksichtig. Die Landesregierung lässt also die Schülerinnen und Schüler an 20 Schulen im Land im Regen stehen. Das verschärft den Bildungsnotstand im Land noch weiter“, kritisiert Sabine Scheffknecht die Tatenlosigkeit sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene.

„Wir erneuern darum unsere Forderung vom Dezember für das Budget 2019, dass das Land für diese 24 Schulen deutlich mehr Mittel zur Verfügung stellen muss. Wer ein ‚chancenreiches Land für die Kinder‘ sein will, wie es im Markenprozess des Landes festgehalten ist, muss auch etwas dafür tun. Leere Worthülsen reichen dafür nicht aus“, so Scheffknecht.

(red)

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