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"Schallende Ohrfeige für Rümmele"

SPÖ und FPÖ sehen sich in ihrer Kritik an den Kosten der inatura bestätigt. Hinweis auf explodierende Betriebs- und Personalkosten sei vom Bürgermeister nicht ernst genommen worden.

>”Der Rechnungshofbericht über die Kostenentwicklung bei der inatura ist eine schallende Ohrfeige für Bürgermeister Rümmele, der die berechtigte Kritik der SPÖ nicht ernst genommen hat und unseren Antrag auf eine begleitende kaufmännische Leitung abgelehnt hat”, ätzt SP-Stadtrat Mag. Gebhard Greber.Auch sein Hinweis auf explodierende Betriebs- und Personalkosten sei vom Bürgermeister nicht ernst genommen worden. Massive Kritik übt die SPÖ auch an den Baukosten, die nicht wie vorgesehen 13,7 sondern 15,1 Millionen Euro betragen. Greber begründet dies unter anderem damit, dass wesentliche Positionen bei der Kostenaufstellung einfach vergessen worden seien.

Der Dornbirner FP-Chef Walter Schönbeck schlägt in dieselbe Kerbe. Er spricht von Baukostenerhöhungen um über 21 Prozent. Inakzeptabel sei, dass die ÖVP versuche, Kosten für notwendige bauliche Maßnahmen im Posten Betriebsausgaben unterzubringen. Um die Zukunft der inatura zu sichern, fordert Schönbeck die sofortige Installierung eines professionellen Managements.

Zu Wort gemeldet hat sich auch Grünen-Chef Johannes Rauch. Es entstehe der Eindruck, dass Dornbirn sich mit Händen und Füßen gegen mehr Mitsprache des Landes wehre. Die Gründung einer GmbH wäre seiner Meinung nach die sauberste Lösung.

Anders als die Rechnung von SPÖ und FPÖ schaut jene von Bürgermeister Rümmele aus: “Die unvorhergesehenen Mehrkosten belaufen sich auf rund 266.000 Euro, das entspricht einer Steigerung von rund 1,95 Prozent.” Dies sei bei einem so komplexen Projekt, an dem drei Partner beteiligt waren, beachtenswert, lobt Rümmele die verantwortlichen Projektleiter im Rathaus.

“Empfehlungen umsetzen”

Die Empfehlung des Landesrechnungshofs, die kaufmännische Begleitung der Leitung nicht als “Fulltime Job” zu installieren, entspreche genau seinen Anregungen vom Herbst des Vorjahres, weist Rümmele den Vorwurf Grebers, er habe den Antrag auf eine kaufmännische Leitung abgelehnt, zurück.

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