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Schafskälte zu Sommerbeginn

Einen zu nassen und zu kalten Juni weist der Monatsbericht des Landewasserbauamtes aus. [22.7.99]

In der ersten Monatsdekade kam es ausgehend von einem Tief auf den Britischen Inseln immer wieder zu intensiven Niederschlägen mit Gewittern. Bis Mitte des Monats gab es kaum einen niederschlagsfreien Tag. Am 21. Juni bewirkte eine wetter-wirksame Kaltfront ergiebige Niederschläge vorallem in den Nordstaulagen und einen markanten Temperaturrückgang.

Der Lufttemperaturverlauf zeigte anfangs einen sommerlich warmen Monatsbeginn. Dann folgte ab dem 5. Juni eine längere Periode mit leicht unterdurchschnittlich und leicht übernormalen Temperaturen. Zu Sommerbeginn bewirkte eine Kaltfront einen markanten Kälteeinbruch (Schafskälte).

Mit dem Frontdurchgang am 21. Juni sank die Schneefallgrenze örtlich auf etwa 1100 Meter. Insgesamt schneite oder regnete es im Juni an 22 bis 25 Tagen.

Der Wasserstand des Bodensees erreichte aufgrund der beiden Hochwasserereignisse im Mai 1999, die höchsten in diesem Jahrhundert verzeichneten Werte. Auch die Grundwasserstände blieben im Monat Juni weiterhin hoch.

Lesen Sie den gesamten Bericht des Landeswasserbaumates im Internet

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