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Schäuble gegen weitere Zugeständnisse an Griechen

Der deutsche Finanzminister Schäuble lehnt weitere Zugeständnisse an das hoch verschuldete Griechenland strikt ab. Er könne nicht erkennen, dass es dazu noch einen Spielraum gebe, sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". Das laufende Hilfsprogramm sei bereits "sehr entgegenkommend". In Griechenland sei es durch zwei Wahlen und die lange Zeit ohne Regierung zu Verzögerungen gekommen.
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“Das Problem ist nicht dadurch entstanden, dass das Programm Fehler hätte, sondern dadurch, dass es von Griechenland unzureichend umgesetzt wurde”, kritisierte Schäuble. Deshalb helfe es auch nicht, “jetzt über mehr Geld oder mehr Zeit zu spekulieren”, so Schäuble: “Das ist keine Frage der Generosität. Die Frage ist vielmehr, ob es einen plausiblen Weg für Griechenland gibt, das zu schaffen.”

Einen Schuldenschnitt, von dem auch die Kredite der Euro-Staaten betroffen wären, lehnte Schäuble ab. Der größte deutsche Gläubiger beim ersten Schuldenschnitt sei die staatliche Bad Bank der HRE gewesen. Deutschland habe sich also beteiligt. Es mache keinen Sinn, “alle halbe Jahre wieder so eine Aktion in Angriff zu nehmen”.

Der deutsche Finanzminister kritisierte zugleich die Diskussionen um ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion scharf. Damit werde nur Verunsicherung geschürt und Marktreaktionen provoziert. Die Finanzmärkte seien nicht rational. “Wenn man eine gewisse Ruhe haben will, sollte man sie nicht mit Spekulationen füttern.”

 

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