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Schachklub konnte Heimvorteil nicht nutzen

Reinhard Kuntner (r.) mit dem Bundesliga-Team des Schachklubs Hohenems.
Reinhard Kuntner (r.) mit dem Bundesliga-Team des Schachklubs Hohenems. ©TF
Hohenems. Am vergangenen Wochenende fanden erstmals drei Runden der 1. Schach-Bundesliga in Hohenems statt. Organisatorisch top, sportlich ging es für den SK Hohenems daneben, so das Resümee von Reinhard Kuntner, Obmann des Organisators Schachklub Hohenems.
Bilder vom BL-Team und von Schacholympiade-Teilnehmern

„Die Veranstaltung war Werbung pur für den Schachsport“, verweist Kuntner auf das große Medieninteresse und die Live-Präsenz im Internet mit mehr als 7500 Zugriffe an den drei Spieltagen. Die Organisation der Bundesligarunden 1 bis 3 im Löwensaal klappte hervorragend, leider konnte das Hohenemser Team den Heimvorteil nicht nutzen. Zwar gelang den Mannen um GM David Baramidze gegen ein sehr starkes Feffernitz mit einem 3:3 eine positive Überraschung, gegen Absam und Ansfelden setzte es aber knappe Niederlagen.

Die Topscorer der Runde aus Hohenemser Sicht waren IM Georg Fröwis und IM Dennis Breder mit je 2,5 Punkten aus 3 Partien. IM Valery Atlas und GM David Baramidze kamen auf 50 %. Keine Punkte beisteuern konnten diesmal sowohl IM Milan Novkovic als auch der erst 15-jährige Luca Kessler, der sein Debüt in der Bundesliga gab. „Die Mannschaft befindet sich mit nur einem Mannschaftspunkt nun in einer schwierigen Lage. Allerdings teilen wir dieses Schicksal mit drei anderen renommierten Klubs, denen ebenfalls nur ein 3:3 gelang: Fürstenfeld, Wulkaprodersdorf und Husek Wien“, so Coach Reinhard Kuntner. Erster Tabellenführer ist der amtierende Meister Baden, der wie auch Jenbach und St. Veit das Punktemaximum aufweisen. Die Bundesligarunden 4 bis 7 finden vom 17. – 20. Jänner in Graz statt.

Schacholympiade

Derzeit laufen beim SK Hohenems die Vorbereitungen auf die 25. Vorarlberger Schacholympiade für Schüler und Jugendliche auf Hochtouren, denn die Jubiläums-Olympiade soll ganz groß gefeiert werden. Mit dabei ist auch der starke Nachwuchs vom Schachklub Hohenems. „Symbolträchtig kehrt die 25. Olympiade an ihren Ursprungsort zurück. Mit 108 Teilnehmern startete am 27. Dezember 1988 die erfolgreichste Jugendturnierserie des Vbg. Schachverbandes am selben Ort, dem damals noch alten Löwensaal. Gespielt wurde bei der Premiere noch in einem 4-tägigen, gemeinsamen Turnier mit getrennten Wertungen in den Klassen U10, U12, U14, U16 und U19“, erinnert sich Reinhard Kuntner.

Seither haben in 24 Olympiaden mehr 1000 Spieler teilgenommen. Mehr als 60 davon haben es in die ELO-Rating-Liste der FIDE, viele weitere zumindest in die österreichischen Wertungsliste geschafft. Ca. 130 Spieler(innen) von denen, die inzwischen das Alterslimit für eine Olympiade überschritten haben, spielen heute noch aktiv Turnierschach. Genau für diese Gruppe wird es bei der 25. Olympiade einige besondere Gustostückerl geben. Zum einen wird eine All-Time-Best Olympia-Auswahl bestehend aus acht Spielern am 4. Jänner gegen niemand Geringeren als Österreichs Nr. 1 GM Markus Ragger (geboren im Geburtsjahr der Olympiade 1988) ein beinhartes Uhrenhandicap-Match spielen. Der SK Hohenems wird dabei von Matthias Burschowsky und Robert Sandholzer vertreten.

Als Draufgabe gibt’s dann für alle ehemaligen Teilnehmer früherer Olympiaden noch einmal die Gelegenheit, Olympia-Feeling hautnah zu erleben. Am 5. Jänner steigt das Olympia-Nostalgieturnier als 7-rundiges Schnellschach-Turnier. Zudem gibt es für die besten zehn Jugendlichen des Vorarlberger Schachverbandes fünf Einheiten Intensivtraining mit GM Markus Ragger.

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