Säuglingssterblichkeit im unteren Drittel

Vorarlberg liegt bei den Totgeburten unter dem Österreichschnitt und bei der Säuglingssterblichkeit seit zwei Jahren sogar im unteren Drittel, so Gottfried Feurstein.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2004 starben in Vorarlberg zwei Säuglinge im ersten Lebensjahr. Totgeburten gab es in Vorarlberg sieben, davon vier im Monat April. Der Leiter der Statistik im Amt der Landesregierung – Feurstein: “Dies liegt immer noch unter dem Österreichschnitt. Von der Zahl der Totgeborenen in einem einzelnen Monat kann nicht auf die Gesamtsituation geschlossen werden.”

Die in den Jahren 2000 und 2001 aufgetretene relativ hohe Säuglingssterblichkeitsrate wurde seitens des Landes genau analysiert. Dies hat zu einem umfangreichen Programm mit zahlreichen Gegenmaßnahmen geführt, sodass in den Jahren 2002 und 2003 die Säuglingssterblichkeit halbiert werden konnte. Im Jahr 2003 war sie in Vorarlberg um ein Viertel niedriger als im Österreichschnitt: Die Säuglingssterblichkeitsrate betrug in Österreich 4,5 Promille, in Vorarlberg waren es 3,4 Promille. Diese günstige Entwicklung hat sich im Jahr 2004 fortgesetzt, so Feurstein: In den Monaten Jänner bis April starben in Vorarlberg zwei Säuglinge im ersten Lebensjahr.

Die Zahl der Totgeborenen schwankte in Vorarlberg in den letzten sieben Jahren zwischen neun und 18 Geburten. Auch diese Zahl – in Relation zu den Gesamtgeburten – war niedriger als der Österreichschnitt: 5 Promille gegenüber rund 4 Promille in Vorarlberg. Diese günstige Entwicklung hat sich in den ersten vier Monaten 2004 fortgesetzt, wenn auch im April die Zahl der Totgeburten zufallsbedingt relativ hoch war. Von der Zahl der Totgeborenen in einem einzelnen Monat kann daher nicht auf die Gesamtsituation geschlossen werden, betont Gottfried Feurstein.

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