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Sauberer Honig trotz Antibiotikum

Der Feuerbrand ist seit Jahren eine ernste Bedrohung für die heimischen Obstkulturen. Von Experten wurde daher eine Strategie zur Eindämmung des Feuerbranderregers entwickelt.

Von Experten wurde daher eine Strategie zur Eindämmung des Feuerbranderregers entwickelt, die einen begrenzten Einsatz von Strepto in den Kerngebieten des Obstanbaus im Land unter streng kontrollierten Bedingungen vorsieht. Untersuchungen bestätigen nun die Umweltverträglichkeit der gesetzten Maßnahmen, teilt Landesrat Erich Schwärzler mit.

Der Einsatz von Strepto in einzelnen größeren Obstkulturen in Hard, Höchst und Gaißau wurde heuer vom Bundesamt für Ernährungssicherheit wegen Gefahr im Verzug und als letztes Mittel im Kampf gegen den Feuerbrand zugelassen. In der Umgebung der Anwendungsbereiche wurden insgesamt 31 Honigproben gezogen. „So erfolgte durch amtliche Stellen im Umkreis von drei Kilometern um den Anwendungsbereich von Strepto eine flächendeckende Kontrolle und im Umkreis von fünf Kilometern eine Stichprobenkontrolle des Honigs, damit kein kontaminierter Honig auf den Markt kommt“, so Landesrat Schwärzler.

Der kontrollierte Einsatz des Antibiotikums Streptomycin zur Bekämpfung des Feuerbrands hat in Vorarlberg nicht zu Verunreinigungen des Honigs geführt. Das gab Agrar-Landesrat Erich Schwärzler am Mittwoch bekannt.

31 Honigproben aus den betroffenen Gebieten hätten keinerlei Beanstandungen aufgewiesen, betonte Schwärzler. Der Einsatz von Streptomycin in einzelnen grösseren Obstkulturen in den Bodensee- Gemeinden Hard, Höchst und Gaissau wurde 2006 vom Bundesamt für Ernährungssicherheit als letztes Mittel im Kampf gegen Feuerbrand zugelassen. Flächendeckende Kontrolle

„Es erfolgte im Umkreis von drei Kilometern um den Anwendungsbereich von Streptomycin eine flächendeckende Kontrolle und im Umkreis von fünf Kilometern eine Stichprobenkontrolle des Honigs, damit kein kontaminierter Honig auf den Markt kommt“, so Schwärzler. Die Untersuchungsergebnisse des Umweltinstituts zeigten: In keiner der Proben wurde eine Belastung durch Streptomycin festgestellt.

„Dieser Befund bestätigt die Umweltverträglichkeit des eingeschlagenen Wegs zur Bekämpfung des Feuerbrands“, sagte der Landesrat. Dennoch sollten die zuständigen Forschungsstellen weiter mit Hochdruck an wirksamen Bekämpfungsmethoden arbeiten.

„Nur wenn Praxis und Forschung an einer gemeinsamen Feuerbrandstrategie arbeiten, kann den Obstbauern langfristig geholfen werden“, so Schwärzler.

Vorarlberg hat in den vergangenen Jahren sehr unter Feuerbrand gelitten. Von 2000 bis 2004 gingen 9,2 Hektaren der Kernobst- Erwerbsfläche verloren – ein Viertel der ursprünglichen Anbaufläche.

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