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Sanierungsoffensive mit 650 Mio. Euro Förderbudget für 2021 und 2022

Sanierungsoffensive mit 650 Mio. Euro Förderbudget für 2021 und 2022.
Sanierungsoffensive mit 650 Mio. Euro Förderbudget für 2021 und 2022. ©VN/Archivbild
Die neue Sanierungsoffensive ist mit einem Förderbudget von zusammen 650 Mio. Euro für die Jahre 2021 und 2022 ausgestattet.

Das Klimaschutzministerium startet am heutigen Dienstag, den 9. Februar die neue Sanierungsoffensive mit Rekordförderungen für klimafreundliche Haussanierungen und erneuerbare Heizsysteme. Dafür steht bundesweit für die kommenden zwei Jahre die Rekordsumme von 650 Millionen Euro bereit. Das Land Vorarlberg unterstützt diese Maßnahme mit eigenen Energieförderungen in Höhe von über 1,8 Millionen Euro, 600 kostenlosen Beratungen und zahlreichen Begleitmaßnahmen gemeinsam mit dem Energieinstitut und der Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker.

Sehr erfreut zeigt sich Klima- und Energielandesrat Johannes Rauch über die Fortführung der bundesweiten Sanierungsoffensive: "So viel Geld für klimafreundliche Sanierungen und nachhaltige Heizsysteme gab es noch nie. Wir wollen die Energieautonomie wahrmachen und bis 2030 die Hälfte der derzeit noch rund 27.000 Ölkessel aber auch Gaskessel und Elektroheizungen ersetzen. Die Bedingungen waren noch nie so gut", so Landesrat Rauch.

1,85 Millionen Euro Energieförderung

Öl- und Gasheizungen in Privathaushalten waren zuletzt für 16 Prozent der gesamten Vorarlberger Treibhausgase und für rund ein Viertel der fossilen Energieimporte verantwortlich. "Um die Energieautonomie+ und die Klimaschutzziele zu erreichen, ist der Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen und Elektrodirektheizungen daher ein Gebot der Stunde", so Landesrat Rauch. "Die neuen Förderungen in Höhe von bis zu 9.000 Euro bieten dafür attraktive Anreize und sind ein weiterer starker Impuls in Richtung Energieautonomie Vorarlberg", so Rauch. Insgesamt sind für die Energieförderung von Holzheizungen, Hausanschlüssen an Nahwärme, Heizungswärmepumpen und Solaranlagen mit 1,85 Millionen Euro budgetiert.

"Raus aus Öl-Beratungsprogramm" des Energieinstitut Vorarlberg

Begleitend zu den neuen Förderungen startet das Land Vorarlberg gemeinsam mit dem Energieinstitut einen Beratungsschwerpunkt "Raus aus Öl". Dieser erfolgt in Zusammenarbeit mit der Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker und soll in erster Linie darüber informieren, welche Möglichkeiten es beim Ersatz bestehender Ölkessel gibt. Für Bürgerinnen und Bürger wurde eine spezielle "Raus aus Öl"-Beratung entwickelt, die mit konkreten und individuell abgestimmten Empfehlungen hilft.

"Gemeinsam mit dem Energieinstitut wurde für 2021 ein attraktives Beratungspaket bestehend aus 600 kostenlose Spezialberatungen und einem Online Öl-raus-Kompass (HEXIT) geschnürt. Selbstverständlich steht auch 2021 weiterhin das kostenlose Energietelefon zur Verfügung", fasst Rauch zusammen.

Detaillierte Informationen finden sind auf
www.energieautonomie-vorarlberg.at/raus-aus-oel abrufbar.
Interessierte können sich direkt an das Energietelefon des Energieinstituts Vorarlberg wenden: Energietelefon 05572/31202-112.

(VLK)

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