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Sanierungsförderungen von Bund, Land und Gemeinden

©Energieinstitut Vorarlberg, Generationenhaus, Bregenz, Kehlerstr. 14, Bregenz
Die Finanzierung einer zukunftsfähigen Sanierung müssen Bauleute nicht alleine stemmen. Denn Bund, Land und Gemeinden unterstützen mit großzügigen Förderungen.

Die wichtigste Förderung für Bauleute ist die Wohnbauförderung des Landes. Sie unterstützt vor allem Maßnahmen, die den Energieverbrauch des Gebäudes reduzieren. Aber auch Planungsleistungen, die Erneuerung von Elektro- oder Sanitärinstallationen, die Teilung von Wohnungen oder den Zubau von neuem Wohnraum im Zuge einer Sanierung. Wichtige Voraussetzungen für die Förderung sind das Gebäudealter (mind. 20 Jahre) und das Einhalten bestimmter Einkommens­grenzen. Die Förderwerber müssen zudem österreichische Staatsbürger oder „langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsbürger“ sein.

Die Förderung gibt’s entweder als Barzuschuss oder besonders zinsgünstiges Darlehen. Extra-Förderung gibt es für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung. 2000 Euro gibt’s im Einfamilien- oder Doppelhaus für den Einbau einer Holzheizung, Erdreich- oder Grundwasserwärmepumpe. Wird eine Öl-, Gas- oder Stromdirektheizung ersetzt, erhöht sie sich auf 4000 Euro.

Bis zu 9000 Euro Sanierungszuschuss vom Bund. Wer nachhaltig saniert, wird über die Aktion „Sanierungscheck“ auch vom Bund finanziell unterstützt. Gefördert werden die Dämmung von Außenwänden, Dach und Kellerdecke sowie der Tausch bzw. die Sanierung von Fenstern und Außentüren. Die Fördersätze reichen von 2000 (Einzelbauteilsanierung) bis zu 6000 Euro (umfassende Sanierung). Kommen Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz, gibt’s einen Zuschlag von 50 Prozent. Der Umstieg von Öl auf ein klimafreundliches Heizsystem wird mit bis zu 5000 Euro zusätzlich unterstützt.

Auch die Gemeinden lassen sich nicht lumpen. Von etlichen Vorarlberger Gemeinden wird Bauleuten finanziell unter die Arme gegriffen. Meistens unterstützen die Gemeinden die Beratung vor der Sanierung, sei es in Form eines Sanierungskonzepts oder der Sanierungs-VOR-Beratung des Energieinstituts. Ob Land, Bund oder Gemeinden: Der Blick auf die möglichen Förderungen lohnt sich auf alle Fälle – und zwar schon, bevor es in die konkrete Planung geht.

"Wir informieren am Energietelefon rasch und unkompliziert über die aktuellen Förderungen für Ihr Projekt."
Verena Engstler, Energieinstitut Vorarlberg

Mehr Infos

Von Land und Bund gibt es zinsgünstige Darlehen oder Barzuschüsse für die Sanierung.  Etliche Vorarlberger Gemeinden unterstützen Beratungen vor Beginn der Sanierung, einige auch die Umsetzung.

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