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Sanierung nicht vertretbar

Dieses Bild zeigt die Symbiose des Neubaus mit Rösslepark, Gymnasiumhof und Leonhardsplatz.
Dieses Bild zeigt die Symbiose des Neubaus mit Rösslepark, Gymnasiumhof und Leonhardsplatz. ©Manfred Bauer, Stadtarchiv Feldkirch, Stadt Feldkirch
Montforthaus neu

Teile wie die Bodenplatte des Feldkircher Montforthauses stammen aus der Bauzeit im Jahr 1925.

Feldkirch. “Wie eingehende Analysen gezeigt haben, ist eine Sanierung des Montforthauses wirtschaftlich nicht vertretbar!” erklärt Bürgermeister Wilfried Berchtold den zahlreichen Interessierten im Rahmen der Veranstaltung “Freitag um 5”. Die beiden Architekten des Planungsteams DI Markus Mitiska und DI Markus Wäger, Stadtbaumeister DI Gabor Mödlagl mit DI Wolfgang Errath aus dem Rathaus sowie Robert Allgäuer der Geschäftsführer der “Kultur Kongress und Freizeit Betriebe Feldkirch GmbH, führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das Haus, bzw. beantworteten Fragen zum Thema “Montforthaus neu”. Begeistert zeigten sich die Teilnehmer von Freitag um 5 über die Video-Präsentation des neuen Montforthauses. Dabei wurde nicht nur die moderne Fassade gelobt, besonders beeindruckend war für Alle die einzigartige Symbiose des Neubaus mit Rösslepark, Gymnasiumhof und Leonhardsplatz.

“Abgearbeitet”

Kernfrage der Interessierten war dabei immer, warum abbrechen und neu bauen? Bei einem Rundgang durch das Haus, beantwortete sich diese Frage von selbst: Das Montforthaus ist ganz einfach “abgearbeitet” und entspricht in keinster Weise mehr den heutigen Anforderung eines modernen Veranstaltungs- und Kongresszentrums. Die Fassade bröckelt, die Wärmedämmung ist völlig unzureichend, die Garderoben sind unzumutbar (eine Gemeinschaftsdusche für Künstlerinnen und Künstler), keine Personenlifte und damit nicht behindertengerecht, die Bühnentechnik desolat und nicht mehr aufrüstbar, keine unzureichende Lagerräume (das Gebäude ist nur teilweise unterkellert), ein Foyer mit 250 m2 für bis zu 1000 Personen, usw. All dies könnte nicht einmal mit einen großzügigen Umbau und vor allem einem nicht vorhersehbaren finanziellen Aufwand gelöst werden. Allgäuer bringt es auf den Punkt: “Es würde ein Provisorium bleiben, das endlos weitere Geldmittel für Sanierungen und Betriebskosten verschlingt!”

Leonhardsplatz,6800 Feldkirch, Austria

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