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Sanierung der Ruine Alt-Ems geht weiter

Richard Mathis vor dem Wächterturm-Provisorium.
Richard Mathis vor dem Wächterturm-Provisorium. ©Ferdl Tschabrun

Weitere Planungen für Ruinen-Sanierung laufen auf Hochtouren.

Hohenems. Im Zuge der seit 2005 laufenden Sanierungen der Ruine Alt-Ems wurde heuer an der östlichen Stützmauer des Palas, für deren endgültige Fertigstellen noch etwa zehn Arbeitstage nötig sind, weiter gearbeitet. “Die Planungen für kommende Sanierungsschritte laufen bereits auf Hochtouren.

In den kommenden zwei Jahren hat die Sanierung des Wächterturms oberste Priorität”, kündigt Dieter Heidegger, der neue Obmann des Verkehrsvereins, an. Dessen Vorgänger Richard Mathis hat ja die Sanierungsarbeiten an der Burgruine initiiert und seit Beginn an organisiert. Der Durchgang des ehemaligen Torwächterturms ist derzeit provisorisch mit einer Holzkonstruktion gegen herabfallende Mauerreste abgesichert. Früher stützte ein vom Palas ausgehender Rundbogen den Wächterturm, der einst die Haupttoranlage rechtsseitig absicherte. Reste der gewölbten Torhalle sind noch erkennbar.

“Der Verkehrsverein hat als Trägerverein der Sanierungsarbeiten bisher über 420.000 Euro investiert, wichtige historische Bereiche der Burg saniert und so für kommende Generationen gesichert”, rechnet Heid-egger vor. Weitere Aktionen zur Geldbeschaffung und zur Information über das Projekt sind geplant. Auf dem Emser Markt soll von den bisherigen Maßnahmen berichtet und über eine Tombola Geld beschafft werden. Zudem soll im Herbst ein Benefizkonzert organisiert werden.

Die Spenden für die Ruinensanierung sind steuerlich absetzbar (Kt.-Nr.: 23200, Raiba Hohenems, BLZ: 37438).

Text: Ferdl Tschabrun

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