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"Sanierer" von Kirchenbauten für Gottes Lohn

Drei Jahrzehnte sind ins Land gezogen, seit sich der Zahnarzt erstmals als „Kirchensanierer“ ins Zeug geworfen hat. Und die Bilanz des ehrenamtlichen Engagements um Gottes Lohn kann in Götzis gleich mehrfach bestaunt werden.

Sechs Kirchenbauten

Sowohl das altehrwürdige Gotteshaus im Unterdorf als auch die Wallfahrtskirche in St. Arbogast, das Kirchenschiff St. Wolfgang in Meschach sowie die Kapellen am Kobel und am oberen Götzner Berg gehen auf das Konto Fehles zurück. Sein neuster „Coup“ wurde soeben fertigstellt. Dabei ging es um frische Farben für die geschichtsträchtigen Gemäuer der Pfarrkirche St. Ulrich im Götzner Zentrum.

Spendable Gönner

Das Kirchenschiff war nämlich vor einem halben Jahrhundert das letzte Mal auf Vordermann gebracht worden. Deshalb wurde vor rund einem Jahr eine Generalsanierung gestartet. Als „Chefkoordinator“ fungierte abermals Fehle in seiner Funktion als Vorsitzender des Pfarrkirchenrats. „Auf die Uhr blicken darf man bei solchen Aufgaben nicht. Organisieren und Tele­fonieren war angesagt. Oft über Stunden hinweg. Meine Töchter haben mir spaßhalber bereits mehrfach ,Telefonitis‘ diagnostiziert“, erinnert sich der Zahnarzt an zeitintensive Verhandlungen und das Feilschen um Preisnachlässe mit am Bau tätigen Firmenvertretern. Ohne eine gesunde Portion Idealismus wäre das Ganze gar nicht möglich, lächelt Fehle. Rund eine Million Euro machten Land, Diözese und Denkmalamt für die Sanierung locker. Die restlichen 1,5 Millionen muss die Pfarre auftreiben. „500.000 Euro haben wir bereits. Darunter Privatspenden mit 15.000 Euro.“

Weihe zum Pfingstfest

Kommenden Sonntag, 11. Mai, wird das in neuen Farben erstrahlende Gotteshaus mit einem Gottesdienst wieder eröffnet. Engagement in der Freizeit scheint Fehle seit jeher zu liegen. Nicht umsonst erhielt er 1997 für seinen Einsatz in Sachen Jugendarbeit für die Blasmusik im Ländle den Russ-Preis.

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