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Salzburger Leichtmetallgießerei in Konkurs

Salzburg-Stadt - Die Pleitefälle in Salzburg häufen sich - und mit der Salzburger Leichtmetallgießerei (SLG) hat es erstmals im heurigen Jahr ein Unternehmen im Umfeld der krisengebeutelten Autoindustrie erwischt.

Wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) mitteilte, wurde am Donnerstag das Konkursverfahren über die SLG aus Bürmoos (Flachgau) eröffnet, die unter anderem Motoren- und Funktionsteile für Luxus- und Nischenfahrzeuge liefert. Die Passiva betragen 5,3 Mio. Euro. Erst am Mittwoch war das Konkursverfahren über die Transportfirma Bacher aus Gries (Pinzgau) mit Passiva von fünf Mio. Euro eröffnet worden.

 Vom Bacher-Konkurs könnten rund 23 Mitarbeiter betroffen sein, die Salzburger Leichtmetallgießerei beschäftigt 66 Mitarbeiter. Für Elisabeth Eppich vom KSV zeichnet sich hier bereits ein Trend für das laufende Jahr ab. “Wenn man das mit den Vorjahren vergleicht, dann ist im Jänner schon ein deutlicher Zuwachs zu sehen. In den letzten Jahren war es eher ruhig bei den Firmenkonkursen”, betont Eppich. Heuer gebe es offenbar mehr Insolvenzen und höhere Passiva. Im Dezember hatte der KSV mit einem österreichweiten Anstieg der Firmenpleiten um 12 Prozent auf über 7.000 Fälle gerechnet.

Die Salzburger Leichtmetallgießerei war bereits 2005 in Zwangsausgleich geschickt worden und konnte die vereinbarte Quote von 20 Prozent erfüllen. Nun sind neuerlich Passiva von 5,34 Mio. Euro angelaufen und die Hausbank der Firma hat den Kredithahn zugedreht. Außerdem wurde im Vorjahr laut Firmenangaben ein Verlust von rund 0,7 Mio. Euro eingefahren. Die zu bezahlenden Verbindlichkeiten machen laut KSV 1,86 Mio. Euro aus, wovon 1,3 Mio. Euro bereits überfällig sind.

Geschäftsführer Johannes Seilern-Aspang hofft allerdings, den Betrieb nach einem weiteren Zwangsausgleich weiterführen zu können. Man habe im Vorjahr eine “vollkommen ungeahnte Menge an Neuaufträgen” erhalten und für deren Vorfinanzierung Kredite aufgenommen. Dann habe die Wirtschaftskrise “zum ungünstigsten aller Zeitpunkte” das Basisgeschäft wegbrechen lassen. “Die Marktposition und die Neuauftragslage lassen uns auf einen Zwangsausgleich hoffen”, betont Seilern-Aspang.

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