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Salzburg will in Bundesliga makellos bleiben

Salzburg wird wieder rotieren
Salzburg wird wieder rotieren ©APA (Archiv)
Keine Verschnaufpause für Fußball-Meister Red Bull Salzburg nach dem Champions League-Spiel gegen Atletico Madrid. Am Samstag (17.00 Uhr) empfängt der noch makellose Bundesliga-Spitzenreiter in der sechsten Spielrunde die WSG Tirol. Zu dieser Zeit trifft auch der St. Pölten auf die SV Ried und Hartberg empfängt die Wiener Austria. Dabei wollen vor allem Ried und Hartberg ihren Punktestand mit einem Sieg verdoppeln und vom Tabellenende wegkommen.

"Wir sind gerade in einer sehr intensiven Phase, machen das aber insgesamt sehr gut", sagte Cheftrainer Jesse Marsch vor dem Spiel gegen Wattens. Wenig überraschend kommt, dass der US-Amerikaner wieder rotieren wird. Am Dienstag ist in der Champions League nämlich bereits der große FC Bayern in der Bullen-Arena zu Gast.

"Die WSG Tirol hat bisher gute Ergebnisse erreicht und es sehr gut gemacht. Sie stehen kompakt und haben heuer erst sechs Gegentreffer erhalten. Sie sind definitiv kein einfacher Gegner. Aber wir wollen mit einer frischen Truppe wieder unseren Fußball auf den Platz bringen", erklärte Marsch. "Wir haben gerade eine sehr intensive Zeit. Aber als Fußballer gibt es wohl nichts Schöneres, als viele Spiele zu absolvieren", meinte Sportdirektor Christoph Freund.

Zu den Nachwehen der 2:3-Niederlage gegen Atletico Madrid zählt der Ausfall von Torschützenlisten-Leader Patson Daka, der sich eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog und bis Jahresende auszufallen droht. Doch für den Mann aus Sambia, der in der Bundesliga bei sechs Treffern hält, können beispielsweise Mergim Berisha, Sekou Koita oder Noah Okafor in die Bresche springen. Die Problemzone der "Bullen" im europäischen Vergleich ist eher die Abwehr, wo Maximilian Wöber wegen einer leichten Blessur des Hüftbeugers fraglich ist.

Die auf Platz sieben stehenden Tiroler können gegen den Goliath an der Salzach nur überraschen. "Wenn wir 20 Mal gegen Red Bull spielen, gibt's davon 15 Mal eine Klatsche. Drei bis vier Mal ist es ein bisschen enger. Und einmal sind wir richtig dabei. Vielleicht ist am Samstag dieser eine Tag", sagte Trainer Thomas Silberberger. "Wir sind im Menü zwischen Atletico und Bayern. Ich gehe davon aus, dass sie komplett rotieren. Auf der anderen Seite macht sie das noch unberechenbarer."

Der SKN St. Pölten will sich in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga festsetzen. Deshalb sollen im Heimspiel am Samstag (17.00 Uhr/live Sky) gegen den Vorletzten und Aufsteiger SV Ried unbedingt drei Punkte geholt werden. "Wir haben aus der letzten Woche unsere Lehren gezogen und wollen morgen eine Reaktion zeigen", erklärte SKN-Cheftrainer Robert Ibertsberger mit Blick auf die jüngste 0:4-Schlappe beim LASK.

"Es wird wichtig sein, dass wir gegen die Rieder wieder mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz haben und dementsprechend auch zu mehr Abschlüssen kommen als zuletzt. Dann können wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden", ist der 43-jährige Salzburger überzeugt, dass der erste Heimsieg in dieser Saison gelingen wird.

Die Rieder haben nach dem 3:2-Heimsieg zum Auftakt gegen die WSG Tirol alle folgenden vier Meisterschaftsspiele verloren, auch weil sie zuletzt aufgrund von vier Corona-Infektionsfällen stark ersatzgeschwächt waren. "Wir werden alles versuchen, damit wir etwas mitnehmen können", versprach Offensivmann Valentin Grubeck, obwohl seinem Trainer Gerald Baumgartner weiterhin "mehr als die halbe Stammmannschaft" fehlt.

Es ist eine "schwierige Phase", in der Hartberg am Samstag (17.00 Uhr) laut Coach Markus Schopp die Wiener Austria empfängt. Nach fünf Runden der Fußball-Bundesliga ist der Tabellenletzte aus der Steiermark als einziges Team noch ohne Sieg und damit schon unter Druck. Und auch die Austria, die am Dienstag im Cup - diesmal in Wien - neuerlich auf Hartberg trifft, will nach dem 0:2 gegen Salzburg wieder anschreiben.

"Es gibt in dieser Liga keine leichten Aufgaben, aber unser Plan ist, in den nächsten zehn Tagen möglichst viel zu punkten", meinte Austria-Coach Peter Stöger. "Wir werden sehen, wie die Mannschaft mit einem Negativ-Erlebnis wie der Niederlage gegen Salzburg umgeht. Die Frage wird sein: Können wir es abschütteln?" Gute Defensivarbeit wie über weite Strecken der Salzburg-Partie werde gegen Hartberg jedenfalls nicht reichen. "Klar ist, wir können und müssen gegen Hartberg im Vergleich zum Salzburg-Spiel mehr Akzente setzen", betonte Stöger.

Hartberg, das in der Vorwoche bei der WSG Tirol 1:1 spielte, wartet nicht nur in der laufenden Saison auf Erfolgserlebnisse, sondern auch zuhause: Seit dem 3:2 gegen St. Pölten im Dezember 2019 ist man in der Profertil-Arena in zehn Spielen (0-4-6) sieglos. "Wir investieren sehr viel, belohnen uns kaum, bekommen relativ leichte Tore und müssen in fast jedem Spiel einem Rückstand nachlaufen", stellte Schopp fest. Für ihn steht fest: "Die Balance stimmt noch nicht ganz, wir müssen vorsichtig sein."

(APA)

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