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Salzburg im Schockzustand: Was macht nun Mateschitz?

Cheftrainer Roger Schmidt gerät in Bedrängnis.
Cheftrainer Roger Schmidt gerät in Bedrängnis. ©APA/Krug
Vor den Augen von Dietrich Mateschitz hat Red Bull Salzburg für die größte Blamage der österreichischen Fußball-Europacup-Geschichte gesorgt. Das Scheitern in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen F91 Düdelingen löste beim heimischen Double-Gewinner Fassungslosigkeit aus.
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Mateschitz, der sich seit 2005 auch im Fußball-Geschäft bewegt, wirkte beim Beobachten des Spiels äußerlich gefasst. Nach Schlusspfiff verschwand der Big Boss allerdings im Eilzugstempo von der Tribüne. Es bleibt abzuwarten, welche Lehren und Konsequenzen er aus der auch sehr kostspieligen Bruchlandung zieht. Schließlich scheint sich sein Team von der zu Beginn angestrebten “Millionenliga” eher zu entfernen als sich ihr anzunähern.

Diesmal bleibt nicht einmal das Trostpflaster Europa League. Offen ist jetzt auch, ob die ursprünglich noch geplant gewesenen ein bis zwei Verstärkungen nach Salzburg geholt werden.

Sechster Trainer der Ära Mateschitz

Roger Schmidt, der bereits sechste Chaftrainer der Ära Mateschitz, hätte sich seinen Start wohl kaum schlimmer vorstellen können. “Mit den Ansprüchen, die Red Bull Salzburg hat, dürfen wir in so einem Vergleich in zwei Spielen nicht ausscheiden”, erklärte der Deutsche, der bei seinem Team die Angst vor dem Scheitern sah.

“Wir hatten nicht den absoluten Willen, das Spiel in die Hand zu nehmen und die Tore zu erzwingen. Wir haben diese Entschlossenheit vermissen lassen”, meinte Schmidt, dessen hoch bezahlte Kicker sich dem Kampf der beherzten Gäste nicht stellte.

Dabei sei laut Schmidt allen bewusst gewesen, “wie wichtig dieses Spiel für uns und für den Verein ist”. “Es ist tragisch, dass das dann so endet”, war der 45-Jährige geschockt. Die bezeichnendste Szene für die peinliche Vorstellung der Salzburger war die jämmerlich vergebene Torchance von Stefan Maierhofer kurz vor der Pause. Hätte Österreichs Torschützenkönig den Ball und somit auch ins fast leere Tor getroffen, wären die Salzburger 3:1 voran gelegen und damit – zumindest zwischenzeitlich – erstmals als Aufsteiger dagestanden.

Katastrophe für Fußball-Österreich

“Es ist eine Katastrophe für Fußball-Österreich, vor allem für Salzburg”, wusste Innenverteidiger Martin Hinteregger, dass das Ausscheiden nicht nur für die Mozartstädter Folgen hat. Denn neben dem sicheren internationalen Spott droht nun auch wieder der Absturz in der UEFA-Fünfjahreswertung, die für die Anzahl der Europacup-Starter eines Landes maßgeblich ist. Dass man trotz vier erzielten Treffern an den Luxemburger Halbprofis gescheitert ist, machte die Sache für Hinteregger noch unglaublicher.

“Es war eine katastrophale defensive Leistung. Wir waren zu leichtsinnig. Wir haben geglaubt, es geht auch, wenn wir uns auf das Toreschießen und die Offensive konzentrieren. Der Schuss ist nach hinten losgegangen”, sagte der 19-Jährige.

Alles was den Salzburgern übrig blieb, war, Durchhalteparolen für die restliche Saison auszugeben. “Wir müssen uns jetzt extrem professionell verhalten und die richtigen Lehren daraus ziehen. Wir müssen jetzt damit umgehen, Größe und eine entsprechende Reaktion zeigen”, sagte Schmidt.

Kapitän David Mendes weiß, dass harte Zeiten bevorstehen: “Das werden schwierige Tage.” Aber auch der 29-jährige Niederländer versuchte, den Blick nach vorne zu richten. “Wir müssen auf dem Platz zeigen, was wir können.” Die nächste Aufgabe wartet am Samstag mit dem Liga-Heimspiel gegen Mattersburg. (APA)

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