Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Safer Sun" für Sonnenanbeter

Im Moment kann man gar nicht genug bekommen vom strahlenden Sonnenschein, der so sommerlich in der Nase kitzelt. Da kann der mahnende Zeigefinger von Dermatologen und Hautärzten ganz schön nerven.

Tatsache ist aber: die Hautkrebsrate steigt stetig an. Und damit man nicht selbst irgendwann alt aussieht, sollte man die Ratschläge der Experten durchaus ernst nehmen. Die „VN“ haben zehn Fragen zum Thema Sonnenschutz und Bräune zusammengestellt. Die Antworten liefert der Leiter der Dermatologie am Landeskrankenhaus Feldkirch, Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Strohal:

1. Wie lange hält Hautbräune an?

Das hängt vom Hauttyp ab. Helle Hauttypen werden selten oder nie braun, dunklere Hauttypen haben von Natur aus eine dunklere Pigmentierung, sind deshalb immer ein bisschen braun. Die Pigmentierung findet in den untersten Hautschichten statt. Deshalb kann Bräune gar nicht „abschälen“.

2. Wann trägt man das Sonnenschutzmittel am besten auf ?

Mindestens eine halbe Stunde vor der Sonnenbelastung – am besten schon zu Hause. Sonnenschutzprodukte brauchen eine Weile, bis sie ihre Schutzwirkung voll entfalten.

3. Verlängert Nachcremen den Sonnenschutz?

Nein. Aber wer schwimmt und schwitzt, verliert immer einen Teil des Sonnenschutzmittels. Deshalb alle zwei Stunden nachcremen! Die Schutzdauer darf dabei nicht überschritten werden – wer länger in der Sonne bleiben möchte, muss mit höherem Faktor nachcremen.

4. Warum ist Duschen nach dem Baden im Meer oder Pool notwendig?

Salz und Chlor können Hautirritationen auslösen und trocknen die Haut aus. Deshalb ist es notwendig, die beiden Stoffe abzuduschen.

5. Gibt es Leute, die nie braun werden?

Ja, die gibt es. Die Hauttypen 1 und 2 haben schwache bis gar keine Hautpigmentierung und werden deshalb kaum oder eben gar nicht braun. Jedes Sonnenbad und jeder Besuch im Solarium ist in diesem Fall sinnlos. Wer auf Bräune trotzdem nicht verzichten will, verwendet am besten Selbstbräuner.

6. Sollte man im Solarium ein Sonnenschutzmittel auftragen?

Nein. Die „Dosis“ der UVStrahlen im Solarium ist so gewählt, dass sie keinen Sonnenbrand auslösen sollte. Aus dermatologischer Sicht ist der Besuch im Solarium abzulehnen – besonders für die Hauttypen 1 und 2.

7. Sollten parfümierte Sonnenpräparate generell gemieden werden?

Die Kombination von Parfum und Sonne führt zu braunen Flecken, den Pigmentflecken. Beim Sonnenbaden also auf Parfüm verzichten! Bei handelsüblichen Sonnencremes sollten normalerweise keine Pigmentflecken auftreten. Wer ganz sicher gehen will, greift zur parfümfreien Variante.

8. Müssen sich Männer in der Sonne weniger schützen als Frauen?

Männer haben zwar eine – einfach ausgedrückt – dickere Haut als Frauen, das schützt sie aber nicht vor Sonnenschäden. Auch sie dürfen also nicht auf Sonnenschutz verzichten.

9. Wie unterscheiden sich UVA und UVB?

Die langwelligen UVA-Strahlen beschleunigen die Hautalterung und sind mitverantwortlich für die Entstehung von Hautkrebs. Die kurzwelligen UVB-Strahlen sind hauptverantwortlich für Hautkrebs und lösen Sonnenbrand aus. Daneben sorgen die UVB-Strahlen aber auch für die Bräune.

10. Was tun, wenn man sich trotzdem einen Sonnenbrand einfängt?

Topfenumschläge oder medizinische Kühlsalben aus der Apotheke wirken antientzündlich und kühlen die Haut. Wer einen starken Sonnenbrand mit Blasenbildung hat, sollte umgehend den Hautarzt aufsuchen. Zu beachten: Der Sonnenbrand erreicht erst 24 Stunden nach der Sonnenbelastung sein volles Ausmaß.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • "Safer Sun" für Sonnenanbeter
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen