S18: Land wird mit Asfinag planen

Das Land wird nach dem Erkenntnis des VfGH in Sachen Bodensee-Schnellstraße S18 einen offenen, konsensorientierten Planungsprozess unter der Federführung der Asfinag einleiten.

Die Planung für eine Alternative zu der vom VfGH als rechtswidrig erkannten Trasse soll im Herbst beginnen, sagte Straßenbau-Landesrat Manfred Rein (V) am Montagnachmittag gegenüber der APA.

Rein zeigte sich nach der VfGH-Entscheidung erleichtert darüber, „dass nun eine klares Urteil da ist“. Nun werde man möglichst schnell in einen offenen Planungsprozess einsteigen. Dass dabei die Asfinag die Federführung übernehmen werde, sei mit der Straßenbaugesellschaft bereits abgesprochen. Rein rechnete damit, dass rund vier bis fünf Jahre vergehen werden, bis wieder eine diskussionsfähige, vorgeprüfte Variante auf dem Tisch liegen wird.

Der VfGH hat am Montag die Trassenführung der geplanten S18 für rechtswidrig erklärt, weil die Straße mitten durch ein Vogelschutzgebiet („Wachtelkönig“) geführt hätte. Die seit 30 Jahren diskutierte Schnellstraße sollte auf sieben Kilometern Länge die Rheintalautobahn A14 mit dem Schweizer Autobahnnetz verbinden und die Stadt Bregenz und die umliegenden Gemeinden Lochau, Hard, Fußach und Höchst vom Transitverkehr entlasten.

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