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Russland weiter ohne Niederlage

Russland und Tschechien haben den ersten Schlagabtausch der Top-Nationen bei der Eishockey-WM gewonnen. Die Russen setzten sich gegen Finnland 5:4, der Vize-Weltmeister gegen das US-Team 4:3 durch.

14.000 Zuschauer in der Moskauer Chodinka-Halle sahen einen Schlagabtausch, den die Heim-Mannschaft nach neun Toren für sich entschied. Kulemin brachte die Russen in Führung (7.), nach dem Ausgleich durch Tuomo Ruutu im Powerplay (14.) gelang Zapirow ebenfalls im Powerplay (18.) die neuerliche Führung. Im Mitteldrittel sorgte die Mannschaft um Owetschkin, Malkin und Kowaltschuk für eine klare Führung, auch wenn die NHL-Superstars wieder nicht trafen. Gontschar (24.) und Morozow (27.) erhöhten jeweils im Powerplay auf 4:1. Im Schlussdrittel kämpften sich die Finnen aber zurück und schafften durch Hentunen (44.) und Lehtinen (49./PP) den Anschluss, Schastliwij traf in der 53. Minute zum 5:3. Verteidiger Petteri Nummelin brachte die Finnen im Powerplay (55.) noch einmal heran, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Mit dem Erfolg gegen den WM-Dritten des Vorjahres untermauerte die Mannschaft von Slawa Bykow die Ambitionen auf das erste WM-Gold seit 1993.

Tschechien ging durch Caslava in Führung (17.), mit einem ähnlichen Treffer wie gegen Österreich gelang den USA der Ausgleich. Ryan Suter zog im Powerplay ab, die Scheibe sprang von der Stange auf den Rücken von Torhüter Cechmanek und von dort ins Tor (25.). Irgl brachte die Mannschaft von Alois Hadamczik neuerlich in Führung (35.), Tenkrat erzielte nach schwerem Abwehrfehler das 3:1 (48.). Doch die US-Boys gaben sich noch nicht geschlagen. In Unterzahl gelang Larose (54.) der Anschlusstreffer, Hutchinson 1:38 Minuten später im Powerplay sogar der Ausgleich (56.). Aber 1:08 Minuten vor der Schlusssirene verhinderte Bednar mit dem Treffer zum 4:3-Endstand die erste Verlängerung der WM. Dass sich die beiden Mannschaften nichts schenkten, bewies die 45. Minute: Nach einer Massen-Schlägerei, an der sich auch Torhüter Cechmanek (2 plus 2 Strafminuten) beteiligte, sprachen die Unparteiischen 60 Strafminuten aus. Tschechien beendete die Österreich-Gruppe B auf Platz eins.

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Eishockey-WM 2007
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