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Russland prozessiert gegen inhaftierte ukrainische Seeleute

Lawrow will die Häftlinge nicht freilassen
Lawrow will die Häftlinge nicht freilassen ©APA
Die Ende November in der Meerenge von Kertsch festgenommenen ukrainischen Marinesoldaten haben nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow gegen russisches und internationales Recht verstoßen und werden in Russland vor Gericht gestellt. Sie seien "illegal in russische Hoheitsgewässer eingedrungen", was in jedem Land als "Verbrechen" angesehen werde, sagte Lawrow am Freitag.

Im Rahmen einer Pressekonferenz in Mailand wandte sich Lawrow damit gegen Forderungen der USA und ihrer Verbündeten, die Seeleute freizulassen. Am 25. November hatte Russland drei ukrainische Marineschiffe in der Meerenge aufgebracht, wobei mindestens drei Seeleute verletzt wurden. 24 Besatzungsmitglieder wurden zunächst auf der Krim in Untersuchungshaft genommen und dann nach Moskau gebracht. Ihrem Anwalt zufolge drohen ihnen bis zu sechs Jahre Gefängnis.

Lawrow sagte, nach Abschluss der Ermittlungen werde es einen Prozess geben. Derzeit gehe es den Matrosen “nicht schlecht”, ihre Gesundheit sei “nicht bedroht”. Nach dem Prozess könne über Möglichkeiten zur Erleichterung der Lage der Seeleute nachgedacht werden. Auch eine Einigung auf “konkrete Schritte” sei möglich.

Die Straße von Kertsch verbindet das Schwarze Meer mit dem kleineren Asowschen Meer. Sie liegt zwischen dem russischen Festland und der Halbinsel Krim. Russland hatte die ukrainische Halbinsel 2014 annektiert.

(APA/ag.)

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