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Russland: Bergleute nach Minenunglück gerettet

Einen Tag nach dem Einsturz eines Stollens in einem nordrussischen Kohlebergwerk sind drei vermisste Arbeiter lebend geborgen worden.

Ihr Zustand wurde von den Behörden als gut beschrieben, wie die Nachrichtenagentur ITAR-Tass berichtete. Zuvor war der Leichnam eines weiteren Bergmanns gefunden worden. Nach mindestens drei Vermissten wurde am Mittwochabend noch gesucht. Der Unfall in der Sawernaja-Mine in der arktischen Stadt Workuta hatte sich am Dienstagabend ereignet.

Die Vermissten saßen nach dem Stolleneinsturz gut 560 Meter unter der Erde hinter verkeilten Felsbrocken fest. Die Rettungskräfte befürchteten eine Gasexplosion in der Mine und begannen deshalb erst nach ausgiebiger Lüftung mit der Suche nach den Eingeschlossenen. Die meisten der rund150 Bergleute, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks unter Tage befanden, konnten sofort unversehrt ins Freie gelangen.

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