Russischer Hilfskonvoi in die Ukraine aufgebrochen

Ukraine blickt skeptisch auf russische Hilfe
Ukraine blickt skeptisch auf russische Hilfe
Ein russischer Hilfskonvoi ist Medienberichten zufolge Dienstagfrüh in die Ostukraine aufgebrochen. 280 Lkw mit Hilfsgütern seien in der Nähe der russischen Hauptstadt Moskau gestartet, meldete die Nachrichtenagentur Itar Tass. Alles sei mit der Ukraine abgestimmt, ergänzte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir. Bis die Lastwagen ihr Ziel erreichen, dürfte es mehrere Tage dauern.
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Der Westen blickt trotzdem skeptisch auf den Hilfskonvoi. Denn dieser könnte nach Einschätzung Frankreichs ein Deckmantel für eine dauerhafte Präsenz in der Region sein. “Wir müssen außerordentlich vorsichtig sein”, sagte Außenminister Laurent Fabius. Es könne sein, dass sich auf diesem Wege Russen in der Nähe der Rebellenhochburgen Donezk und Lugansk in Stellung brächten und den Westen vor vollendete Tatsachen stellten. Der Hilfskonvoi sei nur möglich, wenn das Rote Kreuz ihn genehmige, sagte Fabius.

Lebensmittel und Wasser immer knapper

Im Osten der Ukraine werden infolge der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten vor allem in Donezk und Luhansk Lebensmittel und Wasser immer knapper. Die Ukraine hatte am Montag einem internationalen Hilfskonvoi mit russischer Beteiligung unter der Voraussetzung zugestimmt, dass er unter der Führung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz stattfindet.

(APA)

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