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Russische Neonazis verschickten Todeslisten an Gegner

Eine russische Neonazi-Gruppe hat nach Angaben von Menschenrechtlern Todeslisten erstellt und diese dann an ihre Gegner verschickt. Sie habe am Sonntag per E-Mail eine lange Liste mit Namen von Akademikern, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten erhalten, sagte die Leiterin des Moskauer Zentrums für Menschenrechte Sova, Galina Kojewnikowa, der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.

“Sie teilten mir mit, dass sie mich und meine Kollegen wegen unserer Arbeit töten würden.” Die E-Mail sei von einer Neonazi-Bewegung namens BTO unterzeichnet gewesen. Sie habe ihren Namen zwar schon auf derartigen Listen im Internet gefunden, aber noch nie ein solches Schreiben bekommen, sagte Kojewnikowa.

Drohungen und Angriffe auf Menschenrechtler und Journalisten nehmen in Russland zu. Erst im Jänner waren der Menschenrechtsanwalt Stanislas Markelow und die Journalistin Anastasija Baburowa auf offener Straße in Moskau erschossen worden.

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